Fallgeschichten

Corona – Auch bei mir!

Hah! Gib’s zu, ich habe dich erwischt!
Aber die Wirklichkeit ist weniger dramatisch:
Ich selber hatte kein Covid-19. Und ich hoffe auch sehr, dass das noch lange so bleibt.

Den habe ich behandelt: Covid 19, bzw. Corona-Virus

Doch gestern behandelte ich via Zoom meine erste Corona-Patientin. Und was mir diese über den Krankheitsverlauf berichtete, war gar nicht schön.


Alles ganz harmlos?

Dabei überstand die Gute die akute Phase ganz entspannt. „Merkwürdiger“ Husten, alles etwas anders als ein grippaler Infekt. Aber nichts, weswegen man jetzt panisch werden müsste.
Natürlich war sie erleichtert über den milden Verlauf, aber auch nicht wirklich überrascht. Immerhin war sie keine Risikopatientin.
So weit – so gut.


Denkste!

Bis zu dem Tag, an dem sie ihre 14 Tage rum hatte, wieder rausgehen durfte und sich eigentlich doch alles zum Besseren entwickeln sollte.
Doch genau das war der Zeitpunkt, ab dem es richtig rund ging.
Besser gesagt, es ging schlechter:

  • fiese, wandernde Kopfschmerzen
  • eine alles lähmende Müdigkeit (Fatigue)
  • Stimmungsschwankungen und „Dünnhäutigkeit“
  • Erschöpfung
  • depressive Verstimmung
  • ein dicker, fetter Kloß im Hals
  • das Hören des eigenen Herzschlags im Ohr, bei der Patientin ungewöhnlich
  • und massive Konzentrationsstörungen

Nein, die Patientin feierte definitiv nicht krank! Die Frau ist selbstständig und liebt ihre Arbeit!


Die Behandlung

Wir machten uns also an’s Werk und ich gähnte mir mal wieder die Seele aus dem Leib.
(Für die, die jetzt stutzen: Sobald ich auf ein Energieungleichgewicht stoße und dieses sich aufzulösen beginnt, startet bei mir unwillkürlich das Gähnen, Augen tränen und Nase laufen. Sobald ich mit der Behandlung fertig bin, ist alles wieder gut.)

Das fiel mir auf:

  1. Auffallend waren bei ihr massive energetische Dysbalancen.
    Und bei deren Auflösung bekam ich extreme Gänsehaut, immer ein Zeichen für große, emotionale Themen.
    Danach ging ich dann wieder auf meine übliche „Zeitreise“ und suchte nach den ausbremsenden Themen, bzw. den optimalen Zeiten, in denen diese ausgeglichen werden sollten.
    Auch hier wieder: viel Gähnen und noch mehr Gänsehaut.
  2. In meinen Sitzungen bearbeite ich energetisch regulär 3 Themen oder mehr. Das wird mir vom System der Patienten so vorgegeben: Immer so viel wie möglich, ohne den Menschen zu überfordern.
    Dieses Mal jedoch war nach bereits einem Thema Schluss – dieses eine war aber sehr intensiv, sowohl für die Patientin in der Vergangenheit beim persönlichen Erleben, als auch für mich während der Auflösung in der Gegenwart.
    Auch, wenn es für die Gegenwart keine Rolle spielte, und der Patientin so gar nicht (mehr) bewusst war.
  3. Meistens sind meine KlientInnen während und nach der Behandlung so entspannt, dass einige sogar mittendrin einschlafen. Dieses Mal lebte die Betroffene aber mit jeder weiteren Energieauflösung mehr auf: Waren die Augen anfangs klein und sie selber matt wirkend, so waren Mimik, Augen und Gestik danach sehr viel lebhafter und strahlender.

Alles in allem balancierte ich etwa 45 Minuten.

Nur 45 Minuten Behandlung, die doch so viel ausmachten.:
Denn nicht nur nach außen wirkte die Patientin anschließend viel vitaler, auch sie selbst spürte den Unterschied:

  • die Kopfschmerzen waren massiv zurückgegangen
  • die Nackenprobleme waren komplett vergangen
  • der Kloß im Hals war ebenfalls weg
  • und der ganze Bereich rund um Kopf und Nacken fühlte sich freier und unbeschwerter an

Ich ermahnte sie, viel Wasser zu trinken und zu schlafen.
Daraufhin kam dann folgender Einwand: „Ich fühle mich jetzt aber richtig erfrischt!“
(Das alles geschah am 6.12.2020 abends.)

Meine Meinung:

Natürlich kann von dieser Fallgeschichte nicht auf zukünftige Behandlungserfolge geschlossen werden: Jeder Mensch und jede Geschichte sind individuell!
Und natürlich ist es unabdingbar, bei Komplikationen als erstes zum Arzt zu gehen, und nicht zu einer Heilpraktikerin für Psychotherapie.

Wenn aber alle möglichen Maßnahmen die Situation nicht verbessern, dann sollten Betroffene zusätzlich „unmögliche“ Therapien in Erwägung ziehen.

Für Interessierte hier meine Notizen zur weiteren Enwicklung:

Update vom 7.12.2020 morgens:
Mit nur einer Unterbrechung letzte Nacht guter, langer Schlaf, die Nase ist etwas freier.)
Der Kopf ist wieder so denkfähig, dass auch wieder andere Dinge bedacht werden können.

Update vom 7.12.2020 nachmittags:
Spaß an der Arbeit kehrt zurück.
Klahreit im Denken kommt wieder, intellektuell herausfordernde Gespräche und Handlungen sind wieder möglich.

Update vom 8.12.2020 abends:
Abends ausgeglichen und fit.

Update vom 9.12.2020 mittags:
Nach guter Nacht mit viel Schlaf ist ein großer Energieschub gekommen.
Der Patientin geht es gut, sie hat den Eindruck, nie krank gewesen zu sein und arbeitet schon wieder voller Motivation Liegengebliebenes auf.
(Ergänzend zu meiner Behandlung nimmt sie noch Sibirischen Ginseng, falls das für einige LeserInnen interssant ist.)

Update vom 13.12.2020 nachmittags:
Die Patientin ist müde und erschöpft.
Sie hat allerdings auch die Tage zuvor mit voller energie Liegengeblienens aufgearbeitet und für ein Konzert eine der raren Eintrittskarten ergattern können. Weiterhin war Sonntag der Tag, an dem weiter stark steigende Fallzahlen und massiv einschneidende Maßnahmen bekannt gegeben wurden.
Ich riet zur Schonung und Abgrenzung.
Corona mag vorbei sein, und ihr geht es besser. Aber von 0 auf 100 durchzustarten, kann auf Dauer nicht gut gehen. Egal, was es für eine Krankheit ist.

Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Kopfschmerzen loszuwerden, damit sie wieder frei und unbeschwert ihr Leben gestalten können.

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