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Fallgeschichte: Wenn dein Knie ausgeheilt ist, du aber trotzdem keine Treppen steigen kannst…

Es gibt Begegnungen, die noch lange nachhallen. So das junge Mädchen, wir wollen es Lena nennen, das mit Knieproblemen zu mir kam.

Aufgabenänderung: Von der Angst zum Knieschmerz

Ursprünglich kam die 18-jährige zu mir mit einem Angstthema. Während wir uns das erste Mal „beschnupperten“, stellte sich „nebenbei“ heraus, dass sie vor einigen Jahren böse auf ihr rechtes Knie gestürzt war und seitdem arge Probleme mit diesem wichtigen Gelenk hatte. Schulsport war eine Qual, Treppensteigen manchmal nur unter Tränen möglich. (Schon mal darauf geachtet, wieviele Treppenstufen uns so im Laufe der Zeit begegnen?)

Dabei war Lena ein sehr lebensfroher und aktiver Mensch: immer unterwegs mit Freundinnen und für ihre Hobbys: Städtereisen, Bildung, Festivals. Alles hätte so schön sein können, wenn ihr Knie ihr nicht immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte. (Schon mal mit schmerzendem Knie versucht, eine fremde Stadt zu Fuß zu erobern?)

Zu den Schmerzen kam noch die Demütigung, als Hypochonder zu gelten:
Denn laut Röntgenbild war alles bestens. Daher gab es jahrelang keine Krankschreibung, und sie musste am Schulsport teilnehmen und vom Lehrer benotet werden. (Schon mal versucht, mit schmerzendem Knie eine gute Schulnote zu bekommen? Gar nicht einfach. Und gar nicht gut, wenn man kurz vor dem Abschluss steht und sich bewerben will…)

Wenn mit dem Schmerz berufliche Probleme kommen

In den vergangenen Jahren gaben auch spezialisierte Heilpraktiker und umfassend geschulte Osteopathen ihr Bestes. Aber nichts half.

Also sagen wir es so deutlich, wie es damals war: Die Kacke war am Dampfen!

An die Arbeit!

Ein Angstthema und ein energetisch defektes Knie in einer Sitzung behandeln mal eben in einer Sitzung wegbehandeln? Nicht machbar.
Also sorgte ich nach der Anamnese in der ersten Sitzung erstmal für einen Grundausgleich und sah mir das Knie nur kurz an.
Ergebnis: Weniger Schmerzen, kurzfristig sogar eine komplette Schmerzfreiheit.

2. Sitzung:
Umfassende energetische Behandlung des Knies, mit Schwerpunkt auf den damaligen Unfallschock.
Dazwischen ließ ich das Mädchen immer wieder unsere Treppe steigen, um ein ums andere Mal den Schmerz, der zwar während der Behandlung verschwand, immer wieder (ganz leicht) zu provozieren.

Happy End, Teil 1

Irgendwann auf einer dieser Treppengänge rief das Mädchen dann seiner Mutter mit einer Mischung aus Andacht, Erstaunen und Freude zu: „Mama, ich kann Treppen steigen. Mama, ich steige Treppen!“
(Wenn ich daran denke, steigen mir schon wieder die Tränen in die Augen und ich bekomme Gänsehaut, es war einer dieser Momente…)
Das Ergebnis dieser Sitzung: Die junge Dame verließ die Praxis schmerzfrei und überglücklich.

Aber mir war auch klar, dass ihr Knie irgendwann bei entsprechender Belastung wieder schmerzen würde. Zu lange schon gab es die Knieschmerzen, als dass sie so schnell dauerhaft aus der Welt gschafft werden konnten.

3. Sitzung:
Nach einigen Wochen war es dann soweit. Das Mädchen stand wieder mit schmerzendem Knie vor mir. Nicht so schlimm wie beim letzten Mal, aber sie hatte jetzt erlebt, wie schön das Leben ohne Schmerzen ist, und wollte diesen status quo natürlich zurück.

Happy End, Teil 2

(Was passiert war? Sie war auf einem Konzert und konnte bei diesem das erste Mal so richtig ausflippen, tanzen und rumhüpfen – und das nutzte sie auch ordentlich aus! :-))
Ich behandelte also nach, klärte noch ein paar andere Energieschwankungen und verabschiedete die gut gelaunt, junge Dame.

Seitdem habe ich von Lena nichts mehr gehört, ich gehe daher davon aus, dass es ihr immer noch gut geht.

Und was war mit dem Angstthema?
Das hatte sich zufällig (?) mit der Heilung des Knies ebenfalls erledigt.

Meine Prognose

Das Knie wird meiner Erfahrung nach trotzdem ein Schwachpunkt bei Lena bleiben. (Jeder Mensch hat eine oder mehrere körperliche Problemstellen, die sich immer dann melden, wenn Körper und Seele uns auf sich aufmerksam machen möchten.)
Der Unterschied zu vorher ist aber klar. Und wenn der Schmerz zurückkommen sollte, gibt es nun für Lena eine Möglichkeit, ihn ein weiteres Mal loszuwerden.


Zum Schutz meiner Klientin habe ich die Fallgeschichte ein wenig abgeändert.
Lena heißt nicht Lena und war vielleicht auch 17 oder 19 Jahre alt. Und das rechte Knie war vielleicht doch die linke Achillesferse oder ein anderes Körperteil.
Alles andere ist wunderbarerweise wirklich so geschehen.

Diese Fallgeschichte liest sich zwar leicht und unkompliziert, aber ich betone ganz deutlich: Der erste Weg bei Schmerzen führt zum Arzt!


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