Persönliches

Fun Facts Weihnachten

Weihnachten ist das Fest der Liebe – und der Familie. Hier mein Best-of dieses Familienfestes. Bitte vorher den Kaffee aus der Hand nehmen und den Mund leermachen. Sonst kann ich für nichts garantieren.

  1. Weihnachten komme ich einfach nicht zum Kochen:
    Heiligabend sind wir bei meiner Mutter, was bedeutet, dass wir uns von der dortigen Fresserei noch am ersten Weihnachtsfeiertag erholen müssen. Und am zweiten Weihnachtsfeiertag besteht seit 2 Jahren der jetzt 18-Jährige darauf, eine Gans selber zu braten. Danach darf aber ich in die Küche: zum sauber machen!
  2. Ich darf nach einer Fettexplosion kurz vor Weihnachten und einer anschließenden Küchenrenovierung keine Entenbrust mehr zubereiten (und mache das daher nur noch  heimlich). – Kleiner Tipp am Rande: Nie, wirklich nie (!), zum heißen, ausgelassenen Fett der Entenbrust kalten Orangensaft in die Pfanne gießen!
    (Das war wirklich ein denkwürdiges Ereignis, denn bereits in meinen Fun Facts Classics berichtete ich darüber.)
  3. Als ganz kleines Kind habe ich mal zu Weihnachten geheult, weil es nur ein Geschenk gab: eine Kinderküche! Klein Bettina war not amused und hat Rotz und Wasser geheult! Danach achtete meine Mutter immer peinlich genau darauf, dass ich viele (!) kleine Sachen bekam. Und das macht sie heute immer noch! (Dabei war damals vielleicht nur der Fehler, dass es eine KÜCHE gab – ich fand Konstruktionsspielzeug viel interessanter!)
  4. Als Teenie habe ich Werkzeug zu Weihnachten bekommen: Meine Mutter meinte damals, dass ich „Aussteuer“ bräuchte. Und weil ich keine Lust auf Porzellan und Silber hatte, machte ich dann den Vorschlag, mir Werkzeug zu schenken. Die Idee griff mein Vater als bekennender Werkzeugjunkie begeistert auf und schickte meinen Bruder zu Eisen-Niemeyer zum Shoppen.
    Das Ergebnis war dann eindeutig mein an Geschenken reichstes Weihnachten aller Zeiten! (Für Nicht-Rintelner: Eisen-Niemeyer war DER Werkzeugladen damals in Rinteln und die Sachen habe ich immer noch im Einsatz – dabei sind vor allem die Schraubendreher und die Inbusschlüssel im Einsatz, weniger der Hammer und die Säge.)
  5. Ich finde beim Weihnachtsessen das Fleisch überbewertet: Mais, Semmelknödel und Birnen mit Preiselbeeren reichen vollkommen.
  6. Als Kind habe ich mir das Lametta vom Tannenbaum in die Haare gehängt und kam mir so hip vor wie diese coole Sängerin von Boney M.
  7. Wann es bei uns Heiligabend Essen gab, war Glückssache, bzw. hing davon ab, ob es irgendeine gestresste Familie gab, die uns nach dem Gottesdienst anrief und meinen Vater um einen Noteinsatz bat: Er war DER örtliche Rohrreiniger in Rinteln und fand die Vorstellung, an Heiligabend ein verstopftes Klo zu haben, überhaupt nicht weihnachtlich. Also half er dann erst anderen aus der Klemme, bevor wir endlich alle zusammen essen konnten.
    Einmal wurde es sogar 23.30 Uhr. Meine Mutter verschob damals dann auch ausnahmsweise das Essen auf die Zeit nach der Bescherung, weil wir Kinder schon lange genug vorher warten mussten.
  8. Weihnachten, mein zwei Jahre jüngerer Bruder und ich waren die Ausrede meiner Mutter dafür, dass bei meinem zweiten Bruder die Wehen eingeleitet wurden: „Herr Doktor, wenn das Baby später kommt und dann das gewohnte Weihnachten für die großen Kinder ausfällt … das können wir denen doch nicht antun!“
    (Der „Kleine“ kam dann tatsächlich  einige Tage vor Heiligabend mit satten 4.280 g auf die Welt und Weihnachten fand (fast) wie gewohnt statt!)
  9. Früher war immer am 1. Weihnachtsfeiertag ein großes Treffen mit Onkel, Tanten, Cousins und Cousine (insgesamt 14 Personen) bei meiner Oma in der 2-Zimmer-Wohnung im dritten Stock. Besonders an das Weihnachten, als meine Oma die Sahne für das Eis mit Salz statt mit Zucker würzte, erinnere ich mich noch gut.
  10. Was mich Heiligabend immer etwas nervt, ist die besinnliche Weihnachtsmusik: Meine Familie ist laut, gesprächig und grobmotorisch (und sehr lustig!). Das langsame Gedudel stört dabei massiv. Aber mittlerweile würde mir vermutlich etwas fehlen, wenn die Musik weg wäre.

Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Allergien loszuwerden, egal ob Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel. Damit sie das unternehmen (und essen) können, wann und was sie wollen. Mit meiner Familie samt unserer Hündin Ember lebe ich in einem Dorf im Weserbergland, einem Pollen-Eldorado vom Feinsten. Und damit war dann mein Praxisschwerpunkt "Allergiebehandlung" unausweichlich vorprogrammiert.

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