Heuschnupfen und Allergien Kinder Persönliches

Warum ich Heuschnupfen-Behandlungen liebe – meine 5 wichtigsten Gründe

Heuschnupfen ist für die Betroffenen doof. So richtig doof!
Das ist einer der Gründe, warum ich es liebe, Menschen von dieser Spaßbremse zu befreien.

1. Mein Mann war selbst von Heuschnupfen betroffen

Als ich meinen Mann vor knapp 25 Jahren kennenlernte, erlebte ich hautnah mit, wie Pollenallergiker die schönste Zeit des Jahres verbringen:
Auf einmal war ich aus Solidarität zu meinem Freund bei schönstem Wetter im abgedunkelten Wohnzimmer, statt etwas mit Freunden oder Familie zu unternehmen.

Nebenbei war er dauermüde, erschöpft und gereizt. Auch für seine Tischlerei war das nicht gut.

Als wir dann, mittlerweile verheiratet, aufs Dorf in unseren Resthof mit riesigem Garten zogen, hatten wir nicht viel von den tollen neuen Möglichkeiten: Wir saßen im Frühjahr und Sommer drinnen, statt draußen zu feiern und zu grillen. Erst im Herbst konnten wir unsere Obstwiese und das große Grundstück wieder genießen.

Blühender Kirschbaum in unserem großen Garten
Der blühende Kirschbaum vor unserer Haustür machte keine Probleme bei Heuschnupfen. Aber andere Pollen, die kurz danach blühten, schon.

Zu allem Übel wurde der Heuschnupfen noch schlimmer: Irgendwann, zu den schlimmsten Zeiten, halfen selbst mehrere Cortisonspritzen zusätzlich zu Männes Tabletten nicht.

Und wie das bei Heuschnupfen so ist, kommt eine Pollenallergie nur selten allein: Dank Kreuzallergie achtete ich also beim Kochen auf Nüsse. Zwar gab es noch keine „richtigen“ allergischen Reaktionen, aber trotzdem war ein mulmiges Gefühl immer unsere Begleitung.
(Über die Mohnallergie erzähle ich dann ein anderes Mal. Die war nochmal eine Nummer härter.)

Bettina Luther mit im Hintergrund bühenden Bäumen.
Ein Teil unseres Gartens im Frühjahr. Blühende Bäume inklusive.

Im Nachhinein haben wir viel kostbare Zeit in diesen Jahren verloren. Nur wegen dieses doofen Heuschnupfens.

Die Wende im Allergiedrama

All das änderte sich, als ich, unwissentlich, mit meinen damaligen Übungsbehandlungen Männes Allergien behandelte:
Damals, zu Beginn meiner Ausbildung, ging die Behandlung noch recht lagsam vor sich. Erst nach einigen Jahren fiel uns daher auf, dass wir einfach so draußen sitzen konnten, ohne dass mein Mann nach kurzer Zeit wieder mit zugeschwollenem Gesicht reingehen musste.

Bei Heuschnupfen nciht so schön: Grüne Bäume in einem großen Garten.
Toller Anblick, oder? Den konnte mein Mann 15 Jahre lang nicht wirklich genießen.

Was für ein Glück, endlich draußen das schöne Wetter genießen zu können und sich nicht von den Pollen ausbremsen lassen zu müssen!

2. Minimale Allergiebehandlung – maximale Wirkung: Die Therapeutin in mir jubelt!

Genau an diese Allergielaufbahn denke ich, wenn mich von meinen Patienten die Frage nach einer Allergiebehandlung erreicht.
Dabei sind mittlerweile meine Behandlungen bis zur Beschwerdefreiheit schon fast unglaublich schnell – und wirkungsvoll.

Als Kind aus einem kaufmännisch orientierten Handwerkerhaushalt und als gelernte Industriekauffrau habe ich die ökonomischen Gesetze schon von klein auf verinnerlicht und zu schätzen gelernt.

Und ich gebe es zu: Es befriedigt mich als schnell gelangweilten und ungeduldigen Menschen sehr, dass ich in kurzer Zeit lebensverändernde Gesundheitsverbesserungen erreiche.

Einer Schülerin verhalf ich vor einiger Zeit innerhalb von einer Woche zu einer massiven Verbesserung der Situation – und 4 Wochen später war sie komplett heuschnupfen- und kreuzallergiefrei.

Diese Zunahme der Lebensqualität in dermaßen kurzer Zeit kann ich oft genug kaum fassen. Und es macht mich glücklich, dass ich das erreichen kann, auch wenn ich nicht weiß, warum es funktioniert.

3. Heuschnupfen ./. Kreuzallergien

Wer Heuschnupfen hat, kämpft oft auch mit Kreuzallergien. Dann wird zum Beispiel kein Roggenbrot vertragen, Äpfel verursachen einen wunden Hals und Nüsse können lebensbedrohlich werden.

Neben der eingeschränkten Lebensqualität wegen weniger Nahrungsauswahl kommt noch die gesundheitliche Komponente dazu: eine verringerte Aufnahme an Vitaminen, Mineralien – und was sonst noch Gutes in unverarbeiteten Äpfeln, Tomaten und Nüssen steckt (das sind bei meinen PatientInnen die am meisten betroffenen Lebensmittel).

Wenn dann wieder die zuvor allergieauslösenden Lebensmittel wieder verzehrt werden können, ist daher nicht nur die Freude groß, sondern auch die Auswirkung auf das Allgemeinbefinden oft phänomenal.

Diese freudige Fassungslosigkeit mitzuerleben macht mich süchtig.

Von Jugend an habe ich mit Allergien zu tun und auch einige Kreuzallergien auf Lebensmittel entwickelt. Aprikosen, Äpfel, Nektarinen, Kirschen, Pfirsiche und verschiedene Nusssorten konnte ich unverarbeitet nicht essen. Im Juli fing Bettina dann mit ihrer Behandlung (aus der Ferne) an und ich bin einfach begeistert. Endlich wieder frisches Sommerobst essen können, was für ein Glück😃 Äpfel ins Müsli, Aprikosen als Snack, Nektarinen naschen, ein bunter Obstsalat, all das geht wieder. Jahre habe ich im Sommer fast nur Melonen gegessen, jetzt futtere ich mich endlich wieder mit großer Freude durch die Obstabteilung. Ich hätte nicht gedacht, dass eine Fernbehandlung viel ändern könnte. Aber es ist so, ein deutlicher Zuwachs an Lebensqualität.

Silke Focke

Die Wirkung auf ihren Heuschnupfen konnten wir in 2020 nicht beurteilen, weil ich sie erst nach „ihrer“ Pollenzeit behandelte. Aber dieses Jahr, 2021, stellten wir fest, dass sie tatsächlich kein Heuschnupfen mehr plagt. Ohne Medikamente.

4. (Kein) Heuschnupfen ist definitiv kein Placebo!

Wenn jemand weniger Schmerzen aufgrund meiner Arbeit empfindet, macht mich das sehr glücklich.
Aber immer geistert die Frage im Umfeld der mittlerweile Schmerzfreien, ob die Wirkung nicht vielleicht doch nur aufgrund einer Placebowirkung auftritt?
Bei Menschen, deren Nase nicht mehr läuft, deren Augen nicht mehr gerötet sind – und die innerhalb kurzer Zeit mit Genuß und ohne schmerzenden Hals wieder einen Apfel essen können, steht eine Placebowirkung definitiv nicht zur Diskussion.

5. Heuschnupfenbehanldung bei Kindern: mein Gluckenherz jubelt!

Es liegt in der Natur der Sache, dass auch junge Menschen unter Allergien leiden.
Dabei sollen (und wollen!) sicher gerade Kinder bewegen, die komplette Auswahl an Obst, Getreide und Gemüse genießen und Zeit an der frischen Luft verbringen. Und zwar ohne sich krank zu fühlen, Antiallergika oder Cortison. Und Jugendliche sollen sich mit ihren Buddies treffen, ihre Freizeit genießen – und das Leben mit all seinen Möglichkeiten kennen lernen.
Das geht mit Heuschnupfen und Kreuzallergien aber nicht.

Aufgrund meiner eigenen positiven Erfahrung habe ich Bettina kürzlich meine 16-jährige Tochter anvertraut, die unter einer Pollenallergie leidet. Verstopfte Nebenhöhlen, juckende Augen, ständiges Niesen, brummender Kopf, Abgeschlagenheit und schlechter Schlaf sind vor allem im Frühling an der Tagesordnung. Eine Live-Videokonferenz und mehrere „Fernwartungen“ später ist meine Tochter jetzt nahezu beschwerdefrei – und das ganz ohne Medikamente! Danke Bettina – sollten sich wieder Beschwerden ankündigen, melden wir uns sofort bei dir!

Susanne Lohs

Wenn ich Kindern oder Jugendlichen wieder in den Urzustand ihrer Gesundheit zurückhelfen kann, jubelt mein Gluckenherz. Egal, ob bei Knieproblemen oder Heuschnupfen.

Und jetzt mal mal ganz ehrlich? Wie sollte ich bei all diesen Gründen nicht die Heuschnupfenbehandlung lieben?!

Und? Wie sehr hat dich dein Heuschnupfen schon eingeschränkt?
Oder gehörst du zu den Glücklichen, die heuschnupfenfrei sind?

Meine Telefonzeiten für Infogespräche sind:

Montag, von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Donnerstag, von 8.00 bis 9.00 Uhr

Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Allergien loszuwerden, egal ob Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel. Damit sie das unternehmen (und essen) können, wann und was sie wollen. Mit meiner Familie samt unserer Hündin Ember lebe ich in einem Dorf im Weserbergland, einem Pollen-Eldorado vom Feinsten. Und damit war dann mein Praxisschwerpunkt "Allergiebehandlung" unausweichlich vorprogrammiert.

3 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

    1. Liebe Vera,

      danke dir!
      Jetzt bin ich aber neugierig: Inwiefern macht dir der Text Mut? Dass Heuschnupfen keine Einbahnstraße ist?
      Oder ist deine Freude beruflich bedingt? Gehen deswegen denn Beziehungen auseinander?

      Lieben Gruß
      Bettina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.