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Betrug oder Wundergerät? Meine ersten Erfahrungen mit dem Healy.

Helay und Healy Coil

Derzeit ist im Bereich der Energiemedizin ein kleines, unscheinbares Gerät massiv auf dem Vormarsch: der Healy. Dieser ist die Weiterentwicklung des Timewavers, einem professionellen Gerät für Bioresonanztherapeuten.

Im Internet gibt es dazu bereits viele positive Erfahrungsberichte bei allen möglichen gesundheitlichen Beschwerden. Dumm nur, dass diese Seiten immer in Kombination mit einem weiterführenden Link zum eigenen Healy-Shop auftreten. Damit berauben sie sich meiner Meinung nach ihrer Glaubwürdigkeit.

Wo war ich stehen geblieben? Ach ja: Auch ich kam also irgendwann mit dem Gerät als neue Variante der energetischen Behandlungsmethoden in Kontakt.

Grundlageninfo: Frequenzmedizin, Kinesiologie und Bioresonanzmedizin – und mitten drin der Healy

Beginnen wir mit einer Einordnung des Healy und einem kurzen Exkurs in die Frequenzmedizin:
Die Frequenzmedizin ist das große Ganze (sogar Chirurgen sind „Frequenzmediziner“, auch wenn sie an die Decke gehen dürften, wenn frau die scharf geschliffenen Klingen ihrer Skalpelle als eine Anhäufung von Wellen auffasst 😄).
Untergeordnet sind der Frequenzmedizin die einzelnen energetischen Fachrichtungen (wobei diese ineinanderfließen), zum Beispiel die Kinesiologie oder die Bioresonanzmedizin.
Während die Kinesiologie maximal mit Farbkarten, Skalen oder Listen als Hilfsmittel arbeitet, sich aber ansonsten komplett auf die „Qualität“ des Kinesiologen und die „Chemie“ zwischen Therapeut und Klient verlässt, arbeitet die Bioresonanzmedizin mit strombetriebenen Diagnose- und Therapiegeräten in Größe von Gettoblastern, die sich die Wirkung von Frequenzen zunutze machen. Dazu wird zur Diagnose an die Bioresonanzgeräte angeschlossene Elektroden die Schwingung der Klienten/Patienten aufgenommen und zur Therapie von den Geräten die ausgleichende Schwingung zum Klienten zurückübertragen. (Alternativ werden Globuli mit dieser Schwingung versetzt, die dem Klienten für die Einnahme Zuhause mitgegeben wird.)
Der Healy wiederum ist eine Weiterentwicklung eins dieser großen Bioresonanz-Geräte, des Timewavers, und speziell für Privatpersonen gedacht. Daher ist er auch sehr viel kleiner, unkomplizierter und günstiger konzipiert.

Das sagt der Hersteller (bzw.: das verstehe ich)

Auf der Healy-Website des Herstellers wird der Kleine als die Gesundheit unterstützendes und einige Krankheiten gut behandeln könnendes Medizinprodukt vertrieben. Es soll mit Frequenzen Menschen, Tiere, Pflanzen, Unternehmen, Gebäude (… – Liste beliebig erweiterbar) unterstützen.
Dazu steht auf der Seite viel technisches BlaBbla, das ich als Nicht-Physikerin zugegebenermaßen nicht gut genug verstehe, um es verifizieren zu können.

Ich muss dem Hersteller dabei aber zugute halten, dass es fast unmöglich ist, hier überzeugend zu kommunizieeren: Wie will man schwer erklärbare Dinge für Laien nachvollziehbar begreiflich machen und die Zielgruppe vom Kauf überzeugen? Ich kenne das ja selber von meiner Arbeit, es ist sauschwer! Bei Healy muss das Marketing auch noch die Menschen weltweit ansprechen. Daher habe ich Verständnis dafür, dass Healys Website für mich als konservative Deutsche nicht vertrauenswürdig ist.
Trotzdem: Jung und Mädels von Healy, das könnt ihr sicher noch besser! Und zwar bitte so gut, dass ich mir nicht die Augen zuhalten muss, oder den Healy, der vom Hersteller ausgerechnet als Medical Wearable positioniert werden will, vor meinem Umfeld lieber verschweigen möchte.

Warum ich den Healy „brauchte“

Nun kann ich selbst ganz hervorragend ohne Healy balancieren und bräuchte diesen sauteuren Piepmatz nicht. Aber leider bin ich chronisch neugierig und ein Spielkind sondergleichen. Daher musste ich dieses kleine gehypte Ding, derzeit wie der heilige Gral angepriesen, dringend selbst ausprobieren!
Meine zentrale Fragen: Kann dieses Mini-Gerät das, was ich kann? Oder gar noch mehr? Nur, weil es so unspektakulär aussieht und die Behandlung auf den ersten Blick für uns nicht erkennbar ist, kann er ja trotzdem einen guten Job machen?

„Dramatisch langweilig anzusehen“ und „verblüffend wirkungsvoll“ müssen sich nicht ausschließen, das kenne ich von meiner eigenen Arbeit.

Unerklärbares mit angepriesener fantastischer Wirkung macht mich trotzdem immer maximal misstrauisch.
Aber da ich meine eigene Arbeit auch nicht befriedigend erklären und nachweisen kann, und die Neugierde siegte, musste ich in den sauren Apfel beißen, den Healy bestellen und meine eigenen Versuche durchführen.

Okay, hier also einige meiner ersten Erfahrungen (samt Updates) – let the show begin!

Lieferung und Inbetriebnahme

Der Healy kam ruckzuck mit sicherem Verand und gut verpackt nach meiner Bestellung an.

Und dann begann der schwierigste Teil meines Healy-Abenteuers: die Inbetriebnahme.
Wer bereits Schwierigkeiten hat, mit seinem Handy Apps zu downloaden oder Fotos bei Facebook zu veröffentlichen, sollte sich für die Inbetriebnahme des Healys unbedingt Hilfe holen. Oder wenigstens darauf achten, über welchen Vermittler oder Verkäufer er den Healy bezieht.
Denn den Zugang für das Ladekabel müssen die Designer des Minis im Drogenrausch festgelegt haben, so schlecht zugänglich ist er! Und Anmeldung des Geräts samt Kopplung zum Handy, das natürlich auch noch die App benötigt, ist wirklich nicht jedermanns Sache.

Wer die Hürde der Inbetriebnahme aber überwunden hat, wird mit einem seriösen Medizinprodukt belohnt:
Denn der Hersteller hat für den Healy eine EU-weite Zulassung als Medizinprodukt zur „Schmerzbehandlung bei chronischen Schmerzen, Fibromyalgie, Skelettschmerzen und Migräne sowie zur unterstützenden Behandlung bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und damit verbundenen Schlafstörungen“.

Wer im Bereich der Heiltätigkeit arbeitet, weiß, wie hoch die Hürden sind, um juristisch ungestraft Aussagen dieser Qualität treffen zu dürfen!

Erste Versuche: against all odds – bitte nicht nachmachen!

Als erstes soll der Healy zur eigenen Sicherheit im Hauptprogramm („rosa App“) 2 Wochen nur mit dem Goldzyklus genutzt werden. Und bitte höchstens 2 – 3 Apps täglich (ob vor oder nach den Mahlzeiten ist nicht bekannt 😉 ).
Meinen die das wirklich ernst??? Die Neugierde ist doch viel zu groß!!!

Aber ja, die Empfehlung macht Sinn. Denn ich selber habe mich nicht daran gehalten – und die Quittung kam sofort:
Und so lag ich prompt eines Sonntags nach einer ausgiebigen „Spielzeit“ am Abend mit massivem Schwindel und Ohrentuten vom Feinsten 3 Stunden im Bett und hoffte inständig, dass der Wellengang endlich kleiner wurde.
Aber so bescheiden es mir ging und so viel Respekt ich danach vor der Anwendung hatte, so war ich doch sehr zufrieden mit dem Healy: Denn ich sah, dass das Gerät tatsächlich etwas bewirkte.

Ansonsten sind die Meinungen geteilt: Einige spüren den Healy direkt und vertragen nur ganz geringe Programmstärken. Ich selber stelle nur fest, dass ich bei den entspannenden Programmen tatsächlich schneller von der Palme komme. Mit den Elektroden, bei Rückenschmerzen eingesetzt, spüren wir manchmal die fließende Energie/Strom, aber nicht immer. Das ist abhängig vom Programm, der Programmstärke und der Positionierung der Elektroden.

Sinnvolles Zubehör: die Healy Coil

Der Healy wird mit Arm-Manschetten, Elektroden und Ohrclips geliefert. Und das reicht auch … wenn frau es nicht möglichst einfach haben und auf Kabeltüddelei verzichten will. In dem Fall ist die Healy Coil ein sinnvolles Zubehör. Wir nutzen sie für alles, wozu keine ausdrücklich exakt örtliche Unterstützung (wie bei Rückenschmerzen) benötigt wird. Programm ausgewählt, angestellt und ab in die Hosentasche mit der Kombi Healy mit Coil – gut isses. So marschiert auch Männe ohne Nörgelei durch die Weltgeschichte.

HHealy mit Healy Coil und beide zusammengebaut
Meine bevorzugte Healy-Kombi: links: der Healy mit der Coil zusammengebaut, Mitte: Healy Coil (muss extra gekauft werden), rechts: der reine Healy ohne Zubehör

Fallgeschichten: Der Healy im Einsatz

Super Schlaf und abgewendete Bronchitis: Yeah!

Viel positiver verlief mein Versuch, Schlaf positiv zu beeinflussen. Das klappte sowohl bei meinem Mann, als auch bei mir, auf Anhieb ganz hervorragend.

Was mich aber noch mehr begeisterte:
Es gibt ja diese klassische Situation: Man wacht auf – und der Hals kratzt. Ich kann mit meiner Arbeit ganz gut eine beginnende Bronchitis beeinflussen.
Was ich aber leider nicht kann: (Mich selbst) behandeln, wenn ich gestresst, erschöpft, übermüdet, falsch ernährt bin – oder die Bronchitis schon zu weit fortgeschritten ist.
Genau das konnte der Healy aber vor kurzem: Mitten in der Nacht wachte ich mit fiesen Halsschmerzen auf, schnappte mir den Healy, machte zwei Kurzdurchläufe á 90 sec., programmierte danach das getestete Programm direkt ein, legte den Healy direkt neben mein Bett – und tadaaa:
Morgens aufgewacht – und zwar ohne Schmerzen! Ganz ehrlich: Mit der Abwendung dieser Erkältung hätte ich nicht mehr gerechnet! Respekt, kleiner Healy!

Chronische Rückenschmerzen: Hhhmmmm?

Dass der Helay trotzdem kein Allzeitwundermittel ist, erlebte ich beim Einsatz eines Langzeit-Patienten mit chronischen Rückenschmerzen von der übelsten Sorte (die Schmerzen, nicht der Patient). Der hatte trotz diverser Therapien von Physio bis CT-gestützten Nervenwurzelbehandlungen immer mal wieder massive Rückenprobleme.
Mittlerweile hat dieser Patient mittels meiner Mitarbeit seine Schmerzen prima in den Griff bekommen.

Aber manchmal gibt es Situationen mit maximalems Stresses, in denen er Rückfälle bekommt.
Zu seinem Leid und zu meiner Healy-Experimentierfreude war es letzte Woche wieder so weit.
Um es kurz zu machen: Mein Versuch, ihn allein mit dem Healy zu helfen, schlug fehl.
Dagegen half ihm ein weiteres Mal meine persönliche Arbeit: „Bettina, ehrlich gesagt, glaube ich, dass du besser bist als dieses Gerät.“
Ich gab dem Patienten den Healy aber für eine unterstützende Behandlung mit.
Und ob ich mich dieses Mal selber übertroffen hatte, oder ob es der zusätzliche Einsatz vom Healy war: Nach meiner Behandlung und 2 Durchläufen mit dem Healy war der Patient ohne Medikamentengabe quasi schmerzfrei und konnte abends noch stundenlang problemlos Auto fahren.

Bindehautentzündung der hartnäckigen Art: Healy hilft nicht

Bei einer Patientin mit Bindehautentzündung dagegen konnte ich mit dem Healy zwar ergänzend zu meinen eigenen Tests ihr Energiefeld untersuchen und interessante neue Aspekte finden. Ihre Beschwerden besserten sich durch den anschließenden Healy-Einsatz aber letztendlich trotzdem nicht.

Der Healy und Corona

Wir sind alle geboostert, aber deswegen kann man sich ja trotzdem mit dem Virus anstecken. So ist es auch Sohn „klein“ ergangen. Ob und wie ihm nun der Healy helfen würde, kann ich NICHT sagen, weil der Nachwuchs keine Lust hat, das Gerät auszuprobieren. Männe und ich dagegen nutzen das Gerät in der Hoffnung, uns bestenfalls nicht anzustecken, oder wenn, einen milden Verlauf zu haben.

Dazu Folgendes: Beide benötigen wir laut Resonance-Modul unterschiedliche Programme, um uns zu stärken. Männe selber ist dabei die ersten Tage topfit und voller Energie gewesen, ich selber habe den Healy kaum genutzt … bis ich ein erstes Halskratzen verspürte. Das scheint aber keine Covid-Infektion zu sein, sondern nur stinknormale Halsschmerzen, vermutlich vom dauernden Wechsel von Schwitzen und Frösteln (die Sonne hat im März schon ordentlich Kraft und wärmt, aber das ewige Dauerlüften sorgt dann doch immer mal wieder für einen kühlen Luftzug). Dafür ist der Verlauf der Erkältung eher milde, mit rasant verschwindenden Halsschmerzen.

Zur Info:

  • Wir testen uns sicherheitshalber – und aus Neugierde – täglich und halten uns trotz negativen Tests von anderen Menschen fern. (Das ist zwar keine Vorschrift, aber gebietet uns die Fairness anderen Menschen gegenüber.)
  • Wir lüften im Dauerbetrieb.
  • Wir nutzen ergänzend Nährstoffkonzentrate von LaVita und Cellagon.
  • Wir versuchen möglichst viel und lange zu schlafen.
  • Bis jetzt sind wir noch Covid-frei – mal schauen, ob das so bleibt. Immerhin hat(te) Sohn laut Labor eine sehr hohe Viruslast.

Fazit

  • Bei kleineren Beschwerden kann der Healy prima helfen.
  • Bei komplizierteren Krankheitsgeschichten ist er eine sinnvolle Unterstützung zur Therapeutenarbeit.
  • Als ausschließliche Therapie reicht er nach meinen bisherigen Erfahrungen aber nicht aus.

Wenn ich nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten hätte, würde ich daher als Patient eher in meine bisher wirksamen Therapien investieren, statt auf diese zu verzichten und nur auf den Healy zu setzen.

Meine Empfehlung én detail

Hinweise für Therapeuten und Praxen

Meiner Meinung nach eignet sich der Healy für die unterstützende Therapie als zusätzlicher energetischer Reiz.
Weiterhin bietet der Healy Resonance mit seinem Anaylysetool für Aura und Resonanzen eine 2. Meinung – und als technisches Produkt ist diese sogar vorurteilsfrei.
Last but not least bietet der Resonance zusätzlich die Möglichkeit, über die Entfernung mit einem speziellen Programm zielgerichtet und ökonomisch im morphischen Feld des Patienten zu arbeiten. (Das ist außerdem spannend und macht mir als Theraeutin Spaß.)
Ob nun der Healy oder der Therapeut besser helfen kann, ist von den Fähigkeiten des Therapeuten abhängig. (Ich behaupte von mir jetzt mal ganz unbescheiden, dass ich meinen Patienten besser helfen kann als es der Healy vermag.)

Für Privatpersonen ist wichtig

  • Ohne Smartphone oder Tablet kannst du den Healy nicht bedienen. Es gibt aber keine App für Apple-Produkte (Stand 1.3.3022)
  • Du solltest dir den Healy nur zulegen, wenn du technikaffin bist – oder du jemanden hast, der dir in dem Bereich hilft.

Eine weitere Hilfe für die Kaufentscheidung könnte die folgende Liste sein. Je häufiger du nicken musst, desto eher wirst du deine Freude mit dem Healy haben.

  • Du bist chronisch krank und kannst/willst dir ergänzende (technische) Unterstützung gönnen.
  • Du bist Sportler und würdest gerne deine Leistung auf gesunde und legale Weise steigern.
  • Du hast Migräne, Fibromyalgie, Depressionen oder chronische Schmerzen.
  • Du hast regelmäßig Verspannungen, magst dich aber nicht massieren lassen.
  • Du kannst auf die Anwesenheit von Therapeuten verzichten – und du nutzt das Gerät auch! (Der Besitz alleine hilft nicht – ist wie beim Fitnessstudio: Eine Mitgliedskarte reicht nicht, du musst auch hingehen und aktiv mitmachen.)
  • Besonderes Feature für den Healy Resonance und sein Analysetool:
    Du würdest gerne wissen, mit welcher Nahrungsergänzung du deinen Körper am besten unterstützen kannst – und möchtest deinem Körper helfen, diese Stoffe bestmöglich aufzunehmen (bitte beachten: eine ergänzende Blutuntersuchung zur Verifizierung schadet nie)

Mein persönliches Fazit

Ich selber werde mir ergänzend noch einen weiteren Healy (Holistic Health) für meine Familie kaufen, um eine wirkungsvolle Unterstützung zu bieten. Denn nicht immer habe ich Lust und Zeit für die Behandlung. Und nicht immer wollen mich meine Angehörigen um Hilfe bitten.

Wenn du Zahlen und Analysen liebst, über die Ferne unterstützen möchtest oder ambitionierter Sportler bist – und das nötige Kleingeld hast -, würde ich dir aber statt des Holistic Health den Healy Resonance empfehlen.

Updates zu meinen Healy-Erfahrungen

Update1:
Die Aktion ist ausgelaufen, ich habe mir sogar mehrere Healys gekauft und bin nun nach weiteren Erfahrungen sehr froh, ihn zu haben. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Update 2 vom 2.12.2021:

  • Eine Patientin mit Migräne erlebte eine Verschlimmerung bei zwei Programmen, eins davon das Migräne-Programm. Es gab also eine Wirkung, aber nicht die erhoffte.
  • Eine andere, extrem schlanke Patientin testete ich über ca. 500 km Entfernung. Angezeigt wurde das Programm mit dem charmanten Namen „Fettige Degeneration“. Später stellte sich dann heraus, dass sie an dem Abend Pommes gegessen hatte. Der Test funktioniert also wirklich, selbst wenn die unfassbarsten Programme angezeigt werden, deren Sinn man erstmal nicht begreift.
  • Ich selber nutze das Gerät mittlerweile nur mit dem zusätzlichen Coil, weil mir die Armmanschetten zu umständlich waren. Allerdings nutze ich den Healy nur noch sehr selten (Grund: siehe Punkt darunter).
  • Derzeit nutze ich den Healy kaum noch, weil ich keine Lust habe, ihn mir immer erst passend am Handy einzustellen – ich kann mich selber viel schneller energetisch selbst behandeln, sodass ich auf den Healy nicht angewiesen bin.
  • Daraus folgt: Wer den Healy für eine bestimmte Unterstützung kaufen möchte, sollte das Geld investieren und ihn vorher mieten (Google hilft hier weiter) oder bei jemanden kaufen, der vorher ein Leih-/Mietgerät zur Verfügung stellte. Damit kann man ausprobieren, ob der Healy erstens wirklich weiterhilft, und ob man zweitens überhaupt mit der Bedienung klarkommt.
  • Der Healy kann durchaus bei der Gesundheitsfürsorge Sinn ergeben. Was ich aber kritisiere, ist der Vertrieb: Dieser läuft über ein Schneeballsystem, und wer bei einem reinen Händler seinen Healy kauft, bekommt später bei Problemen keine vernünftige Hilfe. Denn der Hersteller hat diesbezüglich einen besch… Service.
  • Wer den Healy an den Kumpel oder die Kegelschwester verkaufen will, und ein paar Kröten verdienen möchte, sollte wissen, dass dafür von Healy ein Konto bei eWallet angelegt wird. Dort muss man dann dieses Konto verifizieren, um irgendwann sein Geld von dort auf sein reguläres Konto umbuchen zu können. Weiterhin kostet dieses Konto monatliche Kontoführungsgebühren (derzeit 1,– EUR monatlich). Wer Probleme hat, sich auch nur halbwegs auf Englisch zu verständigen, bekommt ein echtes Problem. Denn der komplette Service mit eWallet läuft auf Englisch.
    (eWallet macht hier einen guten Job, und die Kosten mache ich ihnen auch nicht zum Vorwurf. Aber ich finde es unmöglich, dass Healy die Provision nicht einfach auf die vorhandenen Konten überweist, sondern ohne mein Einverständnis mit meinen Daten zu einer mir fremden Bank marschiert und dort ein Konto anlegt! (Vermutlich unterschrieb ich das irgendwann mal im Kleingedruckten, und so ist das Prozedere rechtens. Gut muss ich das trotzdem nicht finden!
    ) )
  • Fazit: Ich bin froh, das Gerät zu haben, aber nicht mehr bereit, als Händlerin das Gerät an andere zu verkaufen, weil ich mit dem Unternehmen so wenig wie möglich zu tun haben möchte.

Update 3 (15.3.2022)

  • Unser Hund ist mit dem Healy als zusätzliche Unterstützung seine Zahnwurzelentzündung losgeworden. Antibiotika alleine haben als Therapie nicht ausgereicht. Sie bekommt jetzt alle 3 Tage eine Sitzung mit dem Healy und etwas Schwarzkümmelöl, um einer weiteren Entzündung vorzubeugen – und das scheint zu funktionieren. (Hintergrund: Unsere Prinzessin hat einen schief gewachsenen Backenzahn und ist nicht mehr die Jüngste. Wir hoffen, ihr so eine Zahnextraktion ersparen zu können.)
  • Meine Mutter hat ein Lipom unter der Haut. Weil es nur langsam wächst und die Hautärztin völlig überlastet ist, behandeln wir nun 2x täglich per Healy mit Elektroden. Was als Versuch gedacht war, scheint sehr effektiv zu helfen.
  • Was auch gut funktioniert: Bei (nervöser) Erschöpfung den Healy nutzen, um das richtige Programm herauszufinden, und dann per Coil dieses Programm laufen lassen: Die Regeneration verläuft sehr viel schneller!

Wenn ich nicht gerade mit neuen Geräten herumspiele (in diesem Fall mit dem Healy), behandle ich mittels Kinesiologie Menschen mit Allergien – und darum dreht sich auch mein Blog. Aber zwischendurch plaudere ich auch aus dem kinesiologischen Nähkästchen zu anderen Themen. Immer mit einem Augenzwinkern und der nötigen Dosis Bodenständigkeit.
Falls du also mehr von mir über die Behandlung von Allergien, Kinesiologie und Selbsthilfe lesen möchtest, empfehle ich dir meinen Newsletter.

Bettina Luther sind lächelnd vor einem Busch.

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Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Allergien loszuwerden, egal ob Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel. Damit sie das unternehmen (und essen) können, wann und was sie wollen. Mit meiner Familie samt unserer Hündin Ember lebe ich in einem Dorf im Weserbergland, einem Pollen-Eldorado vom Feinsten. Und damit war dann mein Praxisschwerpunkt "Allergiebehandlung" unausweichlich vorprogrammiert.

2 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Annette sagt:

    Hallo Bettina, mein Name ist Annette und ich komme aus dem Extertal. Komische Geschichte die mir da passiert ist : kaufe mir ausnahmsweise in der rintelner Innenstadt eine Kugel Eis ( versuche Zucker zu vermeiden) , spricht mich eine Frau auf mein liegerad an, wir kommen ins Gespräch , es stellt sich heraus dass sie viele Jahre unter Borreliose gelitten hat, genau wie ich . Geholfen hat ihr wohl der Healy . Nun würde ich gerne mal so ein Teilchen testen ohne gleich 1500 Euro auszugeben….. was meist du, kannst du mir da helfen ? Liebe Grüße aus dem sonnigem Extertal ….

    1. Hallo in die Nachbarschaft!

      Ich selber vermiete grundsätzlich nur an meine Patienten, aber hier zwei Punkte, die dir vielleicht weiterhelfen:

      1. Du benötigst keinen 1.500,– EUR-Healy, wenn du „nur“ eine bestimmte Krankheit/Herausforderung hast. In dem Fall würde ich persönlich über ein 500,– EUR-Gerät nachdenken, und mir dafür ein extra für dieses Thema geschriebenes Programm kaufen. Oder als Luxusversion ein extra für mich geschriebenes Programm. Google mal Maria Langmayr, die bietet so etwas an.

      2. Wenn du einen Helay, auch das Luxus-Modell und die Coil, ausprobieren möchtest, such mal im Netz unter „Healy mieten“. Ohne jetzt eine Garantie übernehmen zu wollen und zu wissen, ob die beiden das anbieten, finde ich Maria Langmayr (https://energie-balancen-zentrum.at/) und Christine Weidner (https://christineweidner.de/healy-familienglueck/) integer. (Was nicht heißt, dass andere nicht ebenfalls korrekt sind.)

      Lieben Gruß, viel Erfolg und gute Besserung!
      Bettina

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