Fallgeschichten Persönliches Schmerzen

Betrug oder Wundergerät? Meine ersten Erfahrungen mit dem Healy.

Derzeit ist im Bereich der Energiemedizin ein kleines, unscheinbares Gerät massiv auf dem Vormarsch: der Healy. Dieser ist die Weiterentwicklung des Timewavers, einem professionellen Gerät für Bioresonanztherapeuten.

Im Internet gibt es dazu bereits viele positive Erfahrungsberichte bei allen möglichen gesundheitlichen Beschwerden.
Dumm nur, dass diese Seiten immer in Kombination mit einem weiterführenden Link zum eigenen Healy-Shop auftreten. Damit berauben sie sich meiner Meinung nach ihrer Glaubwürdigkeit.
(Besagter Link kommt übrigens, natürlich!, auch von mir weiter unten. Ich hoffe aber, dass mein Beitrag zuvor dabei hilft, den Healy etwas neutraler einzuordnen.)

Wo war ich stehen geblieben?
Ach ja: Auch ich kam also irgendwann mit dem Gerät in Kontakt.
Und ja, ich war sowas von neugierig auf dieses kleine Ding und wollte ich dieses „Wundergerät“ (so empfinde ich die Anpreisung derzeit) dringend selbst ausprobieren!
Denn ich weiß von meiner Arbeit, dass völlig unspektakuläre Behandlungen, bei denen man „nichts“ sieht, trotzdem eine unglaubliche Wirkung entfalten können.

Auf der Healy-Website des Herstellers wird der Kleine als die Gesundheit unterstützendes und einige Krankheiten gut behandeln könnendes Medizinprodukt vertrieben. Es soll mit Frequenzen Menschen, Tiere, Pflanzen, Unternehmen, Gebäude (Liste beliebig erweiterbar) unterstützen.
Dazu steht auf der Seite viel technisches BlaBbla, das ich als Nicht-Physikerin nicht wirklich verstehe, um es nachvollziehen und verifizieren zu können. Unerklärbares mit fantastischer Wirkung macht mich immer maximal misstrauissch.
Aber da ich meine eigene Arbeit auch nicht befriedigend erklären und nachweisen kann, musste ich in den sauren Apfel beißen und selber meine eigenen Versuche durchführen.


So siegte die Neugierde und ich bestellte mir einige Tage nach einem Infogespräch den Healy (damals im Rahmen einer Aktion stark vergünstigt). Und natürlich musste es gleich die Luxusedition (Healy Resonance) sein.

Okay, hier also einige meiner ersten Erfahrungen – let the show begin!

Lieferung und Inbetriebnahme

Der Healy kam ruckzuck mit sicherem Verand und gut verpackt nach meiner Bestellung an.

Und danach begann der schwierigste Teil meines Healy-Abenteuers: die Inbetriebnahme.
Wer bereits Schwierigkeiten hat, mit seinem Handy Apps zu downloaden oder Fotos bei Facebook zu veröffentlichen, sollte sich für die Inbetriebnahme des Healys unbedingt Hilfe holen. Oder wenigstens darauf achten, über welchen Vermittler oder Verkäufer er den Healy bezieht.

Wer die Hürde der Inbetriebnahme aber überwunden hat, wird mit einem seriösen Medizinprodukt belohnt:
Denn der Hersteller hat für den Healy eine EU-weite Zulassung als Medizinprodukt zur „Schmerzbehandlung bei chronischen Schmerzen, Fibromyalgie, Skelettschmerzen und Migräne sowie zur unterstützenden Behandlung bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angstzuständen und damit verbundenen Schlafstörungen“.

Wer im Bereich der Heiltätigkeit arbeitet, weiß, wie hoch die Hürden sind, um juristisch ungestraft Aussagen dieser Qualität treffen zu dürfen!

Erste Versuche: against all odds!

Als erstes soll der Healy zur eigenen Sicherheit im Hauptprogramm („rosa App“) 2 Wochen nur mit dem Goldzyklus genutzt werden. Und bitte höchstens 2 – 3 Apps täglich (ob vor oder nach den Mahlzeiten ist nicht bekannt 😉 ).
Meinen die das wirklich ernst??? Die Neugierde ist doch viel zu groß!

Aber ja, die Empfehlung macht Sinn. Denn ich selber habe mich nicht daran gehalten – und die Quittung kam sofort:
Und so lag ich prompt eines Sonntags nach einer ausgiebigen „Spielzeit“ am Abend mit massivem Schwindel und Ohrentuten vom Feinsten 3 Stunden im Bett und hoffte inständig, dass der Wellengang endlich kleiner wurde.
Aber so bescheiden es mir ging und so viel Respekt ich danach vor der Anwendung hatte, so war ich doch sehr zufrieden: Denn ich sah, dass das Gerät tatsächlich etwas bewirkte.

Super Schlaf und abgewendete Bronchitis

Viel positiver verlief mein Versuch, Schlaf positiv zu beeinflussen. Das klappte sowohl bei meinem Mann, als auch bei mir, ganz hervorragend auf Anhieb.

Was mich aber noch mehr begeisterte:
Es gibt ja diese klassische Situation: Man wacht auf – und der Hals kratzt. Ich kann mit meiner Arbeit ganz gut eine beginnende Bronchitis beeinflussen.
Was ich leider nicht kann: (Mich selbst) behandeln, wenn ich gestresst, erschöpft, übermüdet, falsch ernährt bin – oder die Bronchitis schon zu weit fortgeschritten ist.
Genau das konnte aber der Healy aber vor kurzem: Mitten in der Nacht wachte ich mit fiesen Halsschmerzen auf, schnappte mir den Healy, machte zwei Kurzdurchläufe á 90 sec., programmierte danach das vorherrschenden Thema direkt ein und legte den Healy neben mein Bett – und tadaaa:
Morgens aufgewacht – und zwar ohne Schmerzen!

Chronische Rückenschmerzen: Hhhmmmm?

Nichts ist perfekt, das erlebte ich beim Healy-Einsatz eines Patienten mit chronischen Rückenschmerzen von der übelsten Sorte. Der hatte trotz diverser Therapien von Physio bis CT-gestützten Nervenwurzelbehandlungen massive hartnäckige Rückenprobleme.
Mittlerweile hat dieser Patient mittels meiner Mitarbeit seine Schmerzen prima in den Griff bekommen.

Aber manchmal gibt es Situationen maximalen Stresses, in denen er Rückfälle bekommt.
Zu seinem Leid und zu meiner Healy-Experimentierfreude war es letzte Woche wieder so weit.
Um es kurz zu machen: Mein Versuch, ihn allein mit dem Healy zu helfen, schlug fehl.
Dagegen half ihm ein weiteres Mal meine persönliche Arbeit: „Bettina, ehrlich gesagt, glaube ich, dass du besser bist als dieses Gerät.“
Ich gab dem Patienten den Healy aber für eine unterstützende Behandlung mit.
Und ob ich mich dieses Mal selber übertroffen hatte, oder ob es der zusätzliche Einatz vom Healy war?
Nach meiner Behandlung und 2 Durchläufen mit dem Healy war der Patient ohne Medikamentengabe quasi schmerzfrei und konnte abens noch stundenlang problemlos Auto fahren.

Bindehautentzündung der hartnäckigen Art – Healy hilft nicht

Bei einer Patientin mit Bindehautentzündung konnte ich mit dem Healy zwar ergänzend zu meinen eigenen Tests zusätzlich im Energiefeld untersuchen und interessante neue Aspekte finden. Ihre Beschwerden haben sich durch den Healy-Einsatz aber letztendlich trotzdem nicht verbessert.

Fazit:

Bei kleineren Beschwerden kann der Healy prima helfen.
Bei komplizierteren Krankheitsgeschichten ist er dagegen eine sinnvolle Unterstützung zur Therapeutenarbeit. Als ausschließliche Therapie reicht er nach meinen bisherigen Erfahrungen aber nicht aus.

Wenn ich nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten hätte, würde ich daher als Patient eher in meine bisher wirksamen Therapien investieren, statt auf diese zu verzichten und nur auf den Healy zu setzen.
(Und das schreibe ich nicht, weil ich Angst habe, meine Patienten an den Healy zu verlieren. Denn mit dem Verkauf des Healy kann ich mein Geld sehr viel unkomplizerter verdienen.)

Meine Empfehlung én detail


Für Therapeuten und Praxen eignet sich der Healy für die unterstützende Therapie als zusätzlicher energetischer Reiz.
Weiterhin bietet der Healy Resonance mit seinem Anaylysetool für Aura und Resonanzen eine 2. Meinung – und als technisches Produkt ist diese sogar vorurteilsfrei.
Last but not last bietet der Resonance zusätzlich die Möglichkeit, über die Entfernung mit einem speziellen Programm zielgerichtet und ökonomisch im morphischen Feld des Patienten zusätzlich zu arbeiten.
(Und das ist spannend und macht Spaß, zugegeben.)
Ob nun der Healy oder der Therapeut besser helfen können, ist von den Fähigkeiten des Therapeuten abhängig. (Ich behaupte von mir jetzt mal ganz unbescheiden, dass ich meinen Patienten besser helfen kann als es der Healy.)

Für Privatpersonen ist wichtig zu wissen:

  • Ohne Smartphone oder Tablet kannst du den Healy nicht bedienen.
  • Du solltest technikaffin sein – oder du hast jemanden, der dir in dem Bereich hilft.

Und je häufiger du bei der folgende Liste nicken musst, desto eher wird du deine Freude am Healy haben.

  • Du bist chronisch krank und kannst/willst dir ergänzende (technische) Unterstützung gönnen.
  • Du bist Sportler und würdest gerne deine Leistung auf gesunde und legale Weise steigern.
  • Du hast Migräne, Fibromyalgie, Depressionen oder chronische Schmerzen.
  • Du hast regelmäßig Verspannungen, magst dich aber nicht massieren lassen.
  • Du kannst auf die Anwesenheit von Therapeuten verzichten – und du nutzt das Gerät auch! (Der Besitz alleine hilft nicht – ist wie beim Fitnessstudio: Eine Mitgliedskarte reicht nicht, du musst auch hingehen und aktiv mitmachen.)
  • Besonderes Feature für den Healy Resonance und sein Analysetool:
    Du würdest gerne wissen, mit welcher Nahrungsergänzung du deinen Körper am besten unterstützen kannst – und möchtest deinem Körper helfen, diese Stoffe bestmöglich aufzunehmen (bitte beachten: eine ergänzende Blutuntersuchung zur Verifizierung schadet nie)

Mein persönliches Fazit

Ich selber werde mir ergänzend noch einen weiteren Healy (Holistic Health) für meine Familie kaufen, um eine wirkungsvolle Unterstützung zu bieten. Das Ganze will ich so schnell wie möglich angehen. Denn derzeit läuft eine Aktion, für dessen Preis der Healy nie wieder zu bekommen sein wird: Ganz zum Schluss des Kaufvorgangs wirst du feststellen, dass der Preis für deinen ausgesuchten Healy sich auf den des nächstkleineren Modells reduziert.

Wenn du Zahlen und Analysen liebst, über die Ferne unterstützen möchtest oder ambitionierter Sportler bist – und das nötige Kleingeld hast -, würde ich dir den Healy Resonance empfehlen.

Falls du mehr Infos über den Helay möchtest, oder ihn gar jetzt sofort ruckzuck kaufen möchtest, kommt jetzt der von mir oben angekündigte Link. Wenn du darüber deinen Healy kaufst, bekomme ich eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht!

Update:
Die Aktion ist ausgelaufen, ich habe mir sogar mehrere Healys gekauft und bin nun nach weiteren Erfahrungen sehr froh, ihn zu haben. Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Update vom 2.12.2021:

  • Eine Patientin mit Migräne erlebte eine Verschlimmerung bei zwei Programmen, eins davon das Migräne-Programm.
  • Eine andere, extrem schlanke Patientin testete ich irgendwann mit dem Healy über ca. 500 km Entfernung. Angezeigt wurde das Programm mit dem charmanten Namen „Fettige Degeneration“. Später stellte sich dann heraus, dass sie an dem Abend in einem Biergarten waren und sie Pommes hatte. Der test funktioniert also wirklich, selbst wenn die unfassbarsten Programme angezeigt werden, deren Sinn man erstmal nicht begreift.
  • Ich selber nutze das Gerät nur mit dem zusätzlichen Coin, weil mir die Armmanschetten zu umständlich waren.
  • Derzeit nutze ich den Healy kaum noch, weil ich keine Lust habe, ihn mir immer erst passend einzustellen – ich kann mich aber auch selber sehr effektiv energetisch behandeln, so dass ich auf den Healy nicht angewiesen bin.
  • Daraus folgt: Wer den Healy kaufen möchte, sollte vorher das Geld investieren, und ihn vorher mieten (Google hilft hier weiter) oder bei jemanden kaufen, der vorher ein Leih-/Mietgerät zur Verfügung stellt. Damit kann man ausprobieren, ob der Healy erstens wirklich weiterhilft, und ob man zweitens überhaupt mit der Bedienung klarkommt.
  • Der Healy kann durchaus Sinn machen. Was ich aber kritisiere, ist der Vertrieb:
    Dieser läuft über ein Schneeballsystem, und wer bei einem reinen Händler seinen Healy kauft, bekommt später bei Problemen keine vernünftige Hilfe. Denn der Hersteller hat diesbezüglich einen besch… Service.
  • Wer den Healy an den Kumpel oder die Kegelschwester verkaufen will, und ein paar Kröten verdienen möchte, sollte wissen, dass dafür von Healy ein Konto bei eWallet angelegt wird. Dort muss man dann dieses Konto verifizieren, um irgendwann sein Geld von dort auf sein reguläres Konto umbuchen zu können. Weiterhin kostet dieses Konto monatliche Kontoführungsgebühren (derzeit 1,– EUR monatlich). Wer Probleme hat, sollte sich auch halbwegs auf Englisch verständigen können, um mit dem Service zu kommunizieren.
    eWallet macht hier einen guten Job, und die Kosten mache ich ihnen auch nicht zum Vorwurf. Aber ich finde es unmöglich, dass Healy die Provision nicht einfach auf die vorhandenen Konten überweist, sondern ohne mein Einverständnis mit meinen Daten zu einer mir fremden Bank marschiert und dort ein Konto anlegt!(Vermutlich unterschrieb ich das irgendwann mal im Kleingedruckten, und so ist das Prozedere rechtens. Gut muss ich das trotzdem nicht finden!)
  • Fazit: Ich bin froh, das Gerät zu haben, bin aber nicht mehr bereit, das Gerät zu verkaufen.

Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Allergien loszuwerden, egal ob Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel. Damit sie das unternehmen (und essen) können, wann und was sie wollen. Mit meiner Familie samt unserer Hündin Ember lebe ich in einem Dorf im Weserbergland, einem Pollen-Eldorado vom Feinsten. Und damit war dann mein Praxisschwerpunkt "Allergiebehandlung" unausweichlich vorprogrammiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.