Persönliches

Monatsrückblick März 2022: Covid, Quarantäne und Grapefruits

Wohl selten war ein Monat so stressig wie dieser März, und trotzdem hatte ich zum Ende hin das Gefühl, kaum etwas erreicht zu haben. Die Schuld schiebe ich auf die berühmt-berüchtigte Krankheit mit dem C am Anfang.

Denn auch wir waren im März an der Reihe, positiv getestet zu werden. Immerhin das erste Mal während der Pandemie.

Den Auftakt macht der „Kleine“, unser jetzt 18-Jähriger. Der kam eines schönen Montagabends an und fragte etwas verunsichert, ob das denn wirklich zwei Striche auf dem Test seien? Yes, they are.! Da wir nicht wussten, wann es uns erwischen würde, begann damit unser Rennen gegen die Zeit, um unseren persönlichen Covid-Ernstfall-Plan umzusetzen:

  • Sohn in der Schule krank melden
  • Termin für einen PCR-Test machen
  • Männe bearbeitete in seiner Tischlerei im Büro alles, was Deadlines hatte und seine unbedingte Mitarbeit erforderte.
  • Ich ging groß einkaufen, um unsere Vorräte aufstocken (sofern das bei den derzeit leeren Regalen und der Nudelrationierung überhaupt möglich war).
  • Gemeinsam machten wir noch mit meinem Bruder die Fotosession für unseren gemeinsamen Aprilscherz (hier der Link zu meinem Aprilscherz und hier der Link zum Aprilscherz von Männes Tischlerei Männe).
  • Jeden Abend wurde der Tischlerei-Rechner angelassen, um den Remote-Zugriff von uns privat zu ermöglichen. Was wussten wir, wann er positiv sein würde?
Bettina Luther steht mit erhobener, ausgestreckter Hand vor einem Garagentor.

Und dann hieß es einen Gang rausnehmen, so lange wie möglich weiterarbeiten und zu warten, warten, warten.
Und testen, testen, testen. (Wir waren Ewigkeiten negativ, so dass wir wirklich jeden Tag, an dem wir Kontakt zu anderen haben würden, uns sicherheitshalber testeten.)
Und lüften, lüften, lüften. In der Hoffnung, die vom Sohn bei seinen seltenen Gängen durch das Haus verteilten Viren so schnell wie möglich aus dem Gebäude zu bekommen (Das Lüften sorgte übrigens dafür, dass ich statt Covid nach ein paar Tagen eine Bronchitis bekam. Denn ich hatte nach Jahren ohne Erkältung dieses Mal durch dieses ewige kalt-warme Hin und Her Halsschmerzen trotz weiterhin negativer Tests.)
Außerdem trinken, trinken, trinken. (Vor allem Nährstoffkonzentrate – das fehlte noch, dass wir nur wegen schnödem Vitamin C-Mangels krank würden!).
Nicht zu vergessen: schlafen, schlafen, schlafen. (Schlaf ist das Beste, was wir für unsere Gesundheit tun können, weil sich unser Körper in dieser Phase am besten regeneriert.)

Alles in der Hoffnung, dass wir unseren Ausbruch möglichst lange hinauszögern konnten, bis Sohn „klein“ wieder fit war, um zur Not mit Madame Vierpfote Gassi zu gehen und einkaufen fahren zu können, wenn wir erkranken sollten.

Der Beweis für meinen neuen Skill seit März:
2 filetierte Grapefruits

Diesen Plan kann ich übrigens nur empfehlen. Nie war das Zusammenleben mit pubertierendem Sohn friedlicher: Durch die selbstauferlegte Quarantäne vom Sohn in seinem Zimmer hatte dieser endlich die Lizenz zum Höhlenbewohner und somit Ruhe vor seiner nervigen Mutter. (Und die vor ihm.)
Aber natürlich gab es für den kranken Kerl Wunschkost zum Trost! (Ich kann jetzt übrigens 6 Grapefruits in 30 Minuten filetieren – denn Männe wollte natürlich nicht hinter der First-Class-Verpflegung vom Sohn zurückstehen, sodass ich viel Übung bekam. WIRKLICH VIEL Übung.)

Eine Woche später bekamen wir dann per WhatsApp das Foto eines negativen Tests. Mit einem anschließend breit grinsenden Sohn, der bedeutungsvoll seine Tür öffnete, vooorsichtig aus seinem Zimmer trat und endlich wieder ohne Whatsapp mit uns ohne WhatsApp, also richtig analog (!), kommunizieren konnte. Wie er die Freiheit genoss! Und wir seinen Anblick!

Und wir waren zu dem Zeitpunkt immer noch covid-negativ. Und dabei hatte ich schon die ersten Zeilen über meine Tipps, gesund zu bleiben, in die Tasten gehauen. Aber Hochmut kommt vor dem Fall, und so waren wir dann satte 8 Tage nach dem positiven Test vom Sohn und einen Tag nach seiner Freitestung dann doch noch positiv. Neh, nä?! Dabei war meine „Bronchitis“ doch schon am Abklingen?!

Und das war der Teil, der wirklich an die Substanz ging. Gar nicht mal wegen der Krankheitssymptome, die waren harmlos. Ich sage nur „Papa ante portas“! Dabei wollte ich doch nur endlich wieder in Ruhe arbeiten dürfen!

Männes liebevoll gestapeltes Sandwich: weder vegetarisch oder vegan, aber sehr lecker.

Einige geknallte Türen später begriff Männe aber den Ernst der Lage und ich kann mit Stolz verkünden, dass er nun perfekt Sandwiches stapeln kann. Vielleicht nicht besonders gesund, aber sehr lecker und sättigend.

Und ich versuchte die verlorene Zeit für die Ausarbeitung unseres diesjährigen Aprilscherzes (diesmal sogar ein Partneraprilscherz, mit Beteiligung vom Brüderchen!) wieder einzuholen. Hier das Ergebnis, auch wenn die Scherze eher ein Aprilthema sind.

Was also hat mir dieser Monat gebracht?

  • Ich kann nun beim Thema Covid mitreden!
  • Ich habe einen 1a Aprilscherz, jeweils für Männe und für mich geschrieben.
  • Ich kann nun Grapefruits filetieren. Mit guter Anfängergeschwindigkeit. (Vielleicht mache ich dazu irgendwann mal ein Video, denn die Anleitungen von YouTube sind „ausbaufähig“, weil ein paar Tricks fehlen.)
  • Ich habe erfahren, dass Zeitdruck und Quarantäne sich nicht ausschießen müssen. (Ja, ich weiß, ein absolutes Luxusproblem).

Meine zwei wichtigsten Blogbeiträge im März 2022

Im März sind neben unserem Covid-Quarantäne-Abenteuer zwei wichtige Blogbeiträge entstanden.
Zum einen ging es darum, warum ausgerechnet ICH die Richtige für die Behandlung von deinen Allergien bin – oder warum auch nicht (schließlich ist es besser, von vornherein klare Kante zu bekennen, denn sonst endet das nur mit Frust auf beiden Seiten).
Zum anderen geht es um die grundsätzliche Frage, was die Vor- und Nachteile der kinesiologischen Allergiebehandlung sind. Und was das für dich bedeutet, sofern du vorhast, dich demnächst gegen deine Allergien behandeln zu lassen.

Ausgefallen ist dagegen …

  • der geplante iPad-Kauf in Hannover (wir erinnern uns: der Versuch, im Heimatstädtchen zu kaufen, war fehlgeschlagen)
  • die Allergie des Monats März
  • jede Menge Hausarbeit (die bleibt aber immer liegen, irgendwas fällt mir immer als Ausrede ein)

Looking forward to April 2022:

  • DER Aprilscherz aller Aprilscherze!
  • den geplanten iPad-Kauf mit Besuch in der Landeshauptstadt
  • Ostern mit der Familie
Bettina Luther sind lächelnd vor einem Busch.

Meine KinesioHumor-ologie ist cool?

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Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Allergien loszuwerden, egal ob Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel. Damit sie das unternehmen (und essen) können, wann und was sie wollen. Mit meiner Familie samt unserer Hündin Ember lebe ich in einem Dorf im Weserbergland, einem Pollen-Eldorado vom Feinsten. Und damit war dann mein Praxisschwerpunkt "Allergiebehandlung" unausweichlich vorprogrammiert.

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