Fachliches Heuschnupfen und Allergien

Kinesiologische Allergiebehandlung vs. Desensibilisierung: Vorteile und Nachteile

Bettina Luther in einem Weizenfeld

Bekanntermaßen behandle ich mit meiner ganz eigenen kinesiologischen Methode Allergieerkrankungen. Die ist ein wenig crazy, aber tatsächlich die so ziemlich die beste Therapie in dem Bereich, die ich kenne. (Jaja, große Worte, weiß ich – aber ich sehe es trotzdem so.) Trotzdem ist nichts perfekt. Und so hat manchmal doch die Desensibilisierung die Nase vorn. Hier eine Gegenüberstellung.

Vorteile meiner kinesiologischen Allergiebehandlung gegenüber einer Desensibilisierung

  1. Bei meiner Methode hast du keine allergieähnlichen Nebenwirkungen.
    Bei der Desensibilisierung muss sich der Körper des Patienten mit einer immer höheren Dosis seiner Allergene auseinandersetzen – mit entsprechenden Körperreaktionen. Daher ist der Weg zur Allergiefreiheit bei dieser Methode mit paradoxerweise mit Allergiesymptomen gepflastert, auch ohne Pollenflug o. ä.
    (Und ja, auch bei meiner Arbeit kann es zu Begleiterscheinungen (leichte Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Hautirritationen, vermehrte Träume) kommen. Denn auch wenn meine Behandlungen spektakulär langweilig wirken, geschieht während meiner Therapie durchaus etwas, sonst hätte sie nicht so weitreichende Folgen.
    Der feine Unterschied bei einer kinesiologischen Balance: Ich teste, wie ich jeden einzelnen Patienten maximal effektiv und wirkungsvoll therapieren kann, ohne ihm zu viel zuzumuten. Daher sind die Begleiterscheinungen der Behandlung bei mir nur minimal und können zu 90 % vorgebeugt, bzw. kuriert werden, indem die betroffene Person nach den einzelnen Sessions viel Wasser trinkt und es in ihrem Alltag etwas ruhiger angehen lässt.)
  2. Meine Allergiebehandlung funktioniert bei so ziemlich allen Allergien, die es gibt. Auch bei Lebensmitteln und eigentlich „unmöglichen“ Allergien wie Sonne („Photodermatologie“).
  3. Durch meine Arbeit werden nicht nur Allergien behandelt, sondern zusätzlich, quasi „nebenbei“, andere Krankheiten und „Themen“ des Patienten.
    Der Hintergrund: Ich behandle die Ursache der Allergien, als da wären unbewusste und noch nicht ausreichend genug behandelte Themen, die irgendwann mal „Stress“ verursacht haben, der noch nicht komplett verarbeitet ist. (Das muss übrigens nichts Dramatisches sein: Manchmal reichen Dinge wie der rote Luftballon, der einem als Kind weggeflogen ist, um einem Erwachsenen eine Allergie einzubringen.)
    Diese Themen bremsen oft auch in anderer Hinsicht aus. Das können so unterschiedliche Bereiche sein wie Lernschwierigkeiten, Menstruationsprobleme, Hautprobleme, Schmerzen oder Schwierigkeiten im Umgang mit Geld/im Beruf/in der Partnerschaft. Behandle ich im Rahmen meiner Allergiebehandlung diese Themen, ist nicht nur die Allergie behandelt, sondern auch die anderen erwähnten Themen können Linderung erfahren.
  4. Für die Behandlung von 5 Allergien benötige ich 4 Wochen, den Kontakt zu meinem Patienten für 2 Zoom-Sitzungen und ergänzend noch ein paar Rückmeldungen via Mail oder Kurznachrichten. That’s it.
    Versuch mal mit so wenig zeitlichem Aufwand eine erfolgreiche Desensibilisierung durchzuziehen! Stattdessen bekommen die Patienten je nach Schema mehrere Jahre im Wochen- oder Monatsabstand Spritzen, alternativ jeden Tag Tabletten oder Tropfen.
  5. Ich arbeite „nadelfrei“. Bei der Hyposensibilisierung bekommst du dagegen bei jeder wöchentlichen oder monatlichen Behandlung eine Spritze. (Alternativ musst du jeden Tag Tropfen oder Tabletten einnehmen.)
  6. Ich kann ortsunabhängig und ohne deine persönliche Anwesenheit in der Praxis via Zoom behandeln. Ein Arzt kann dir aber schlecht via Zoom eine Spritze als Teil der Hyposensibilisierung geben. Du sparst also bei meiner Behandlung gegenüber der Hyposensibilisierung Fahrtzeit, Fahrkosten, Parkgebühren – und zu guter Letzt Wartezeiten in der Praxis.
  7. Bei mir kann es keinen anaphylaktischen Schock geben. Bei der Desensibilisierung bekommt dein Körper winzige Menge der von dir unverträglichen Allergene. Dabei besteht bei jeder neuen Provokation mit den Allergenen die Gefahr, dass du einen anaphylaktischen Schock erleidest (insbesondere bei Hochallergikern). Das kann bei mir nicht geschehen, weil ich dich nicht mit realen Allergenen konfrontiere. (Ausnahme: s. u.)
  8. Für Kinder und Jugendliche mit Eintritt ins Berufsleben wichtig: Da ich außerhalb des gesetzlichen Gesundheitssystems arbeite, gibt es keine Dokumentation bei Ärzten oder gesetzlichen Krankenkassen. Das ist wichtig, weil das Risiko besteht, dass private Krankenversicherungen (oder Berufsunfähigkeitsversicherungen) nach Prüfung dieser Dokumentationen die Mitgliedschaft ablehnen oder die Prämien mit einem saftigen Aufpreis versehen.

Nachteile meiner Allergiebehandlung im Vergleich zur Desensibilisierung

  1. Da ich jeden Menschen etwas anders behandle, fehlen mir für meine Arbeit naturwissenschaftlich belastbare Aussagen, dass Methode a die Wirkung b hervorruft.
    Außerdem kann ich mit nicht mit einer Studie unter unabhängiger (staatlicher) Aufsicht zur Gesamtwirksamkeit meiner Arbeit dienen. (Das ist finanziell für eine 1:1 arbeitende Therapeutin nicht zu finanzieren.)
  2. Bei mir gibt es keine Laborwerte, um mit Zahlen schwarz auf weiß die Wirksamkeit meiner Arbeit zu untermauern. Denn bei mir wird weder Blut abgenommen, noch Allergene in die Haut gekratzt. Du musst dich also auf deine subjektive Körperwahrnehmung verlassen.
  3. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, nutze ich in der letzten Therapiesitzung manchmal reale Allergene. Da ich als Heilpraktikerin (Psychotherapie) keine Notfallinjektionen vornehmen darf, ist meine Arbeit bei Hochallergikern zu gefährlich und daher nicht durchführbar.
  4. Da ich außerhalb des gemeinschaftlichen Gesundheitssystems arbeite, wird meine Arbeit nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen. Das heißt, du musst deine Therapie durch mich selber bezahlen.
  5. Es kann es sein, dass man als Spinner oder Träumer abgestempelt wird, wenn man/frau zu mir kommt, statt zu schulmedizinischen Therapie zu greifen.
    (Anderseits hat man danach Narrenfreiheit bei allem, was man/frau tut, denn schlimmer kann es kaum noch kommen: Die Sache mit dem ungenierten Leben, wenn der Ruf erst ruiniert ist, you know. 😉)
  6. Es gibt auch andere Gründe für scheinbar allergische Reaktionen, z.B. entzündete Augen, Bronchitis, Pilzerkrankungen. Dafür bin ich nicht ausgebildet. In diesen Fällen wirkt meine Arbeit nicht (bzw. nicht so eindrucksvoll wie bei einer Allergie). Daher bitte erst vom Arzt abklären lassen, ob wirklich eine Allergie vorliegt.
  7. Kein direkter Nachteil im Vergleich zur Desensibilisierung, aber wissen solltest du es: Männer benötigen manchmal noch eine Behandlung offline bei mir in der Praxis, um den optimalen Behandlungserfolg zu erzielen. (Und da haben wir noch einen Beweis, dass Männer anders als Frauen sind!)

Fazit

Meistens empfehle ich meine kinesiologische Allergiebehandlung (fast) allen, die ihre Allergien schnell und unkompliziert loswerden wollen. Die Ausnahmen, wann eine Desensibilisierung die bessere Alternative sein kann, liste ich hier auf:

  1. Wer knapp bei Kasse ist, sollte sich vom Hausarzt oder einem kassenärztlich zugelassenen Allergologen desensibilisieren lassen: besser eine suboptimale Therapie, als gar keine. Das Leben ist einfach zu wertvoll, um es sich von Allergien einschränken zu lassen.
  2. An meine Behandlung muss man/frau nicht glauben, damit sie funktioniert, denn es geht hier nicht um eine Placebowirkung! Aber wer sich so richtig unwohl mit naturwissenschaftlich nicht 100%ig erklärbaren Therapien tut, sollte sich entspannt zurücklehnen und doch lieber die Hyposensibilisierung als Behandlungsmethode wählen: Es bringt ja nichts, wenn einem noch Jahre später mulmig wird, weil man eine alternative Methode gewählt hat und nun ein „dunkles Geheimnis“ mit sich herumtragen muss. Das macht nur Stress – und Stress macht krank.
    (Ich selber habe übrigens Schweigepflicht und gebe nichts weiter. Aber manchmal ist der Teufel ein Eichhörnchen und du verrätst dich selber.)
  3. Hochgradig allergische Personen (Anaphylaktiker), die sich für nur eine Methode entscheiden wollen/müssen, sollten zur schulmedizinischen Therapie greifen. Nicht, weil meine Methode hier nicht wirkt, denn, oh yes, das tut sie! Sondern, weil der Schulmediziner im Notfall Cortison und andere lebensrettende Notfallmedikamente injizieren kann.
    Aber falls du betroffen bist, würde ich an deiner Stelle tatsächlich über eine ergänzende kinesiologische Unterstützung der schulmedizinischen Allergiebehandlung nachdenken. Beide Methoden können sich nämlich super ergänzen.
  4. Männer, die die maximale Wirkung meiner Behandlung erzielen wollen, aber nicht für die Abschlussbehandlung ins Weserbergland kommen können, sollten sich überlegen, wo sie ihre Prioritäten setzen.

Bettina Luther sind lächelnd vor einem Busch.

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Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Allergien loszuwerden, egal ob Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel. Damit sie das unternehmen (und essen) können, wann und was sie wollen. Mit meiner Familie samt unserer Hündin Ember lebe ich in einem Dorf im Weserbergland, einem Pollen-Eldorado vom Feinsten. Und damit war dann mein Praxisschwerpunkt "Allergiebehandlung" unausweichlich vorprogrammiert.

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