Persönliches

Alles wird gut. Mein Rückblick 2021.

Letztes Jahr schrieb ich um die gleiche Zeit über meine Ziele und Erwartungen für 2021. Da standen dann Sachen wie „Klarheit“, „Fokus“, „Zeit“ und „Energie“.
Dabei hatte ich damals schon mein Mentoring bei Tanja Lenke mit ihren Shes von she-preneur gebucht. Wie naiv ich doch war, mir zeitgleich zur Membership bei she-preneur „Zeit“ und „Energie“ zu wünschen! 😂

Aber lies selbst, warum sich mein Ziel „mehr Zeit“ und „she-preneur“ gegenseitig ausschlossen. Und warum 2021 trotzdem genau deswegen ein ganz besonders schönes und herausragendes Jahr wurde und was sonst noch so los war.

Rückblick auf meine Ziele 2021

„Mehr Klarheit und Fokus für mehr Zeit und Energie.“ war mein Motto für 2021. Wie mir das gelungen ist? Sagen wir  mal so: Es gab Licht. Und es gab Schatten.

Fangen wir mit dem Licht an:
Wie oben schon angedeutet war das Jahr bei den Shes sehr zeitintensiv und kräftezehrend. Und das war auch alles gut so.
Dass ich währenddessen die Hälfte der Zeit damit verbrachte, mein Schwerpunktthema zu finden, trieb mich aber schier in den Wahnsinn und kostete zusätzlich unglaublich viel Zeit und Nerven.
In der zweiten Jahreshälfte wiederum stellte ich mit der Hilfe von Susanne Lohs meinen Webauftritt komplett neu auf.
Das machte mir zwar alles super viel Spaß. Aber es kostete auch wieder viel Zeit und Energie.
Und, man mag es kaum glauben, Patienten wollten auch noch behandelt werden! Und dazu war nötig? Zeit, richtig.

Privat schaffte ich es immerhin, mich von einem ganzen Schwung Kinderspielzeug zu trennen. (Kaum zu glauben, wie groß unsere Scheune geworden ist, auch wenn ich lange noch nicht fertig bin!)

Da mein Plan, endlich wieder mehr Sport machen aufgrund der mangelnden Zeit wegfiel, klappte mein Plan mit dem Abnehmen dann auch nicht wie geplant. Aber immerhin nahm ich nicht zu und ich konnte diese ganzen ollen Tabletten nach meinem außerplanmäßigem Boxenstop im Krankenhaus im August 2020 massiv reduzieren.

Insofern ziehe ich für 2021 folgendes Fazit:
Klarheit: Check.
Fokus: Check.
Zeit: Welche Zeit?
Energie: Welche Energie?
Gewichtsreduktion und Sport: Schwamm drüber – und neuer Anlauf in 2022.

Was war alles los in 2021?

Mentoring von she-preneur

Ein ganz zentrales Thema in 2021 war she-preneur. Aber eins nach dem anderen:
Oben deutete ich schon an, dass she-preneur und mein Wunsch nach mehr Zeit sich gegenseitig ausschlossen.
Denn she-preneur krempelt, wenn frau dieses Mentoring-Jahr ernst nimmt, wirklich alles um, was mit der eigenen Selbstständigkeit zu tun hat. Dass solche Entwicklungen nicht „mal eben zwischen Tür und Angel“ zu erreichen sind, dürfte dabei klar sein. Und so war dieses Mentoring DAS zentrale Thema, das sich durch mein Jahr 2021 zog und so vieles änderte und auslöste.
Am wichtigsten dabei empfand ich aber bei she-preneur den Rückhalt, den wir Frauen uns gegenseitig gaben – und das Feedback von Tanja Lenke, die mit kurzen, gezielten Rückfragen so viel bei mir auslöste.

Nie zuvor habe ich so viele so tolle Frauen auf einem Haufen getroffen! Dass ich irgendwann zu diesem Haufen von erfolgreichen Gründerinnen, Auswanderinnen und Akademikerinnen dazugehören würde und die auch noch freiwillig (!) mit mir ollen Kinesiologin und HPP (Heilpraktikerin Psychotherapie) sprechen würden, hätte ich nie gedacht! – Und diese Erfahrung hat mich unglaublich bereichert!

Beta-Kurs

Das Jahr mit den Shes (so nennen sich die Teilnehmerinnen von Tanjas Mentoring) begann mit einem sogenannten BETA-Kurs. Hier entwickelten wir alle innerhalb von 4 Wochen unser erstes eigenes Online-Angebot, mit Konzeption, Inhalt, Technik, Verkaufsseite und Zahlungsabwicklung.
Das liest sich ambitioniert? Genau das war es auch! Vor allem, wenn frau noch gar nicht weiß, was sie überhaupt anbieten will! Ich gebe zu: Ohne den Zeitdruck und die 4-Wochen-Verbindlichkeit hätte ich immer noch kein Angebot – und die Erfahrung gemacht, dass ich und TN-Patientinnen nicht optimal zusammenpassen. (Jedenfalls nicht so gut, dass es sinnvoll ist, mir diese Nische als MEIN Thema zu suchen). Und ich würde immer noch nicht wissen, dass ich keine Lust auf Gruppenprogramme habe.
Merke: Machen ist so viel krasser als Wollen!

Abgesehen davon sorgte der Beta-Kurs für völlige Erschöpfung, kiloweisen Konsum von Schokolade, und meinen ersten Shitstorm.

Mastermind-Mädels

Begleitend zum Beta-Kurs sollten wir uns zu Kleingruppen, sogenannten „Masterminds“ zusammenfinden, das sind kleine Arbeitsgruppen innerhalb der großen Mentoring-Gruppe. Neue Panik! Ich kann mich doch nicht anderen Frauen aufdrängen?! Wenn die doch gar nicht mit mir zusammenarbeiten wollen?! Die sind alle so viel klüger und cooler als ich! Und überhaupt!
Aber verdammt, ich hatte einen Haufen Geld für dieses Jahr bei den Shes bezahlt! Und zur Not ändere ich später halt meinen Namen und wandere aus.
Also atmete ich tief durch und „drängte“ mich nach Jeannettes Aufruf ihr, Katharina und Susanne auf. Kurz danach schloss sich dann noch Cornelia an.
Mein Mut wurde belohnt, unsere Gruppe war eine unglaubliche Erfahrung! Wir berieten einander, pushten uns gegenseitig, feierten unsere Erfolge und trösteten uns bei Durchhängern und Rückschlägen. Alle hatten wir unterschiedliche berufliche Erfahrungen und Temperamente. Und diese Andersartigkeit brachten wir gemeinsam in unsere Gruppe. Hatte eine von uns eine Frage oder einen Durchhänger, bekam sie dann Antworten (bzw. liebevolle Arschtritte) von 4 unterschiedlichen Persönlichkeiten. Welcher Gewinn!
Witzigerweise einte uns alle, dass wir eine Familie mit Kindern und Ehemännern im Hintergrund hatten. Und die waren allesamt nach einigen Wochen sowas von angenervt von she-preneur hier und Beta-Angebot da!
Kurzzeitig dachten wir fünf Mädels tatsächlich über eine ergänzende Selbsthilfegruppe für unsere Männer nach!

Mein erster Shitstorm

Die Shes, und allen voran meine Mastermind-Mädels halfen mir dann auch, mit meinem ersten Shitstorm umzugehen.
Da mit der Kinesiologie die Essenz und der Mensch als Ganzes behandelt wird, kann sie bei so ziemlich allen Krankheiten und Herausforderungen gut unterstützen.
Ich behandelte sogar schon erfolgreich Trigeminus Neuralgien und Migräne. Beides Krankheiten, die für die Betroffenen die Hölle sind und unglaublich schwer schulmedizinisch zu behandeln.
Also dachte ich, dass es eine gute Idee sei, sich auf diese beiden speziellen Kopfschmerzen zu fokussieren.

Dumm nur, wenn die Betroffenen nach zig Jahren erfolgloser Therapien nicht mehr an Hilfe glauben, das neue Angebot daher nicht annehmen und stattdessen stinksauer werden und sich betrogen und über den Tisch gezogen fühlen.
Mittlerweile begreife ich, was damals geschehen ist und kann damit leben. Damals traf es mich aber sehr, dass ich dermaßen angepflaumt und beleidigt wurde, wo ich doch nur helfen wollte und sogar viel kostenfrei beraten habe.

Nach dieser Erfahrung wusste ich jedenfalls, was ich NICHT (mehr) wollte:

  • Trigemius-Patientinnen als Kernzielgruppe

Aber was wollte ich dann?
Erstmal meine Ruhe und Spaß. Also machte ich im Mai bei der Challenge von Judith „Sympatexter“ Peters mit. (Das ist tatsächlich meine Vorstellung von Ruhe und Spaß!)

Sympatexter-Challenges

Judith Peters hat sich auf unkompliziertes und persönliches Bloggen spezialisiert. Meine erste Begegnung mit ihr war ihre Challenge zum Jahresrückblog 2020. (Ach?!).
Judith bot im Mai eine Challenge zum Blogthema „Was ich an …. liebe.“ an. Herausgekommen ist dabei mein Beitrag: „Was ich an Heuschnupfenbehandlungen liebe.“
Dass ich durch diesen kleinen und schnell runtergeschriebenen Beitrag so tiefgreifende Änderungen in meiner Praxis anstoßen würde, hätte ich nie für möglich gehalten! Hier geht’s zum betreffenden Beitrag.

Neue Fotos von Philine Bach:

Meine letzten Bilder waren vom Lichtsammler Matthias Schrader, und sie waren wirklich toll!
Aber seitdem sind einige Jahre vergangen und ich habe mich weiterentwickelt. Dazu passten die alten Bilder nicht mehr und neue mussten her. Bei she-prneur lernte ich Philine Bach kennen, die sich auf die Fotografie von selbstständigen Frauen spezialisiert hat und aus Berlin vorbeikam, um mich zu fotografieren. Und das war ein echter Höhepunkt des Jahres!
Philine hat einen siebten Sinn dafür, wie der Mensch, den sie vor der Linse hat, in seinem Wesen ist. Und genau das drücken ihre Fotos aus.
Das geht ganz entspannt und mit viel Gelächter. Herausgekommen sind Bilder, die ich einfach nur liebe. Denn Philine zeigt ihre Protagonistinnen als Menschen mit starker Persönlichkeit, die ohne Falten, Extra-Pfunde und graue Haare nicht perfekt wären.
Es hat schon was von einer Psychotherapie, wenn sie fotografiert!

Hier eine kleine Auwahl der entstandenen Bilderl:

Portrait von Bettina Luther
Portrait Bettina Luther

Susanne Lohs – die Möglichmacherin meiner Wohlfühlwebsite


In 2021 habe ich also
· völlig überraschend mit Lieblingsthema gefunden und dafür meine Website neu aufstellt
· dafür ein super sinnvolles, gutes und hilfreiches Freebie entwickelt
· meinen Newsletter endlich ernsthaft aufgesetzt

Das neue Thema und dieser ganze Werbekram waren zu Beginn des Jahres überhaupt nicht abzusehen:
Ich kam mir bei dem Thema Marketing vor wie der billige Jakob, der unbedingt seinen vollen Anhänger leer bekommen musste! Oder noch schlimmer: ein Klinken putzender „Drücker“!
Dass ich später dann doch so viel Spaß daran hatte und mich schon (fast) zur Rampensau entwickelte, habe ich Susanne Lohs zu verdanken.
Diese erkannte während ihres Über-mich-Seite-Kurses ratzfatz meinen USP („unique selling point“, auf Deutsch: Alleinstellungsmerkmal), beurteilte ihn als durchaus gesellschaftsfähig und half mir beim Formulieren und dem nötigen Feinschliff. (Hier übrigens das vorläufige Ergebnis.)

Unsere Zusammenarbeit in dem ÜMS-Kurs nahm sie dann später zum Anlass, ein Interview mit mir zu führen. Das war mein erstes Online-Interview als Therapeutin überhaupt, und ich bin einfach nur dankbar und stolz, dass ich das Glück hatte, dass ausgerechnet Susanne es hielt. Wer mal reinlesen möchte: hier entlang!

Später sorgte sie dafür, dass mein ganzer restlicher Websitekram (zumindest jenen, den sie vor die Augen bekam) zur Abwechslung mal tippfehlerfrei war und mein schriftlicher Humor nicht allzu brachial ausbrach.

Ich bin jetzt saustolz auf mein „Baby“ und habe richtig Spaß daran, meinen Blog mit Leben zu füllen und meine Newsletter zu schreiben.

Danke, Susanne!

Fortbildungen und Ähnliches:

Außer an dem Mentoring von she-prener, dem ÜMS-Kurs von Susanne Lohs und ihrem 1:1 Mentoring nahm ich noch an folgenden Fortbildungen teil:

  • Akasha Chronik (Kerstin Ajasha Overath)
    In diesem Kurs machte ich die Bekanntschaft mit meinem Krafttier – das Kennenlernen verlief eher holprig. Hier mehr dazu.)
  • Channeln (Kerstin Ajasha Overath)
    (Wenn es denn wirklich stimmt, was ich sehe/fühle/höre/weiß: Genial. Ehrlich gesagt, bin ich hier aber noch skeptisch, ob meine „Eingebungen“ nicht doch eher Wunschträume sind.)
  • Seelen ins Licht führen (Kerstin Ajasha Overath)
    (Ein Kurs, der überraschende Begegnungen mit sich brachte.)
  • einige ätherische Blüten wurde mir von Monika Ziegler gesetzt
    (Ich befürchtete anfangs, dass die Blüten vor allem in Monikas Phantasie existieren. Meine erste Blüte zeigte mir dann aber, dass meine Befürchtung völlig unbegründet war …)
  • eine kleine Ordnungschallenge mit Tina Lung
    (Schon mal per Zoom zusammen einen Kühlschrank aufgeräumt? Sehr zu empfehlen! Und eine Blaupause für alle anderen Chaosbeseitigungsaktionen.)
  • ein sehr cooler Schnell-Check zum Thema Stimme, Sprechen und Ausstrahlung bei Kerstin Winterboer
    (Ich kann es kaum erwarten, ein neues Video von mir aufzunehmen!)
  • Cool war auch der Selfie-Kurs von Philine Bach
    (Auf allen Fotos, die ab Herbst diesen Jahres entstanden sind, und auf denen ich nicht fotogen bin, zeige ich mich mit Absicht unvorteilhaft!)

Ein Krafttier namens Carsten

2021 fand ich mein Krafttier. Was umso bemerkenswerter war, weil ich vorher gar nicht wusste, dass es sowas gibt! Und das kam so:
Tatort: mein Arbeitszimmer im Sommer an einem Samstag.
Drei Frauen treffen sich auf Zoom, um unter der Anleitung der vierten, Kerstin Ajasha Overath, zu lernen, wie man in der Akasha-Chronik liest.
Nach der üblichen Vorstellungsrunde und einer Mediation sollen wir als erstes unser Krafttier finden. Ich schließe also meine Augen (muss man nicht machen, aber ich persönlich kann mich dann besser konzentrieren) und suche.
Irgendwann spaziert ein junger Hirsch in unserem Garten herum: Cool, ich habe mein Krafttier gefunden! Das war ja einfach!

Das reicht aber nicht. Kerstin gibt mir eine weitere Anweisung: „Frag ihn mal nach seinem Namen.“
Ich schließe wieder die Augen und frage den Hirsch nach seinem Namen und … irgendwie steigt da ein Name auf, aber … da fragt Kerstin mich schon ungeduldig, ob ich jetzt mehr weiß.
Und ich so: „Der heißt angeblich Carsten, aber so ein Name ist doch zu langweilig für ein Krafttier, oder?! Ich will das gerne nochmal nachprüfen. Ich meine, geht’s noch profaner?“
Dummerweise hört Carsten mich und ist angepisst beleidigt, weil ich seinen Namen für profan halte.

Super!
Den Rest des Kurses verbrachte ich dann damit, bei Carsten die Scharte wieder auszuwetzen.

Mittlerweile hat Carsten sich aber wieder beruhigt, denn Carsten ist ein wunderschöner Name für ein wunderschönes Krafttier – und die Akasha-Chronik ist eine tolle Sache, die süchtig machen kann.
(Meine ich alles genauso, wie ich es schreibe, auch wenn … ich das alles genauso meine.)


Superlative des Jahres

Der skurrilste Auftrag

Der kurioseste Job 2021 war ein vermisster Kater, den ich wiederfinden sollte. Und zwar etwa 800 km von mir entfernt. 😅
Ich mir also Fotos und Filmchen von dem Ausreißer schicken lassen, in ein ruhiges Eckchen verzogen und konzentriert gesucht.
Lange Rede – kurzer Sinn: Der Kater war, wie von mir „gesehen“, in einer „unwohnlichen Umgebung“. Allerdings nicht wie von mir geortet, in der Gartenhütte vom Nachbarn, sondern im …. heimischen Keller eingeschlossen. 🤷

Die Frage, die mich seitdem immer noch verfolgt: Warum stalkte ich zwischendurch via Google Maps Katerchen in der Nachbarschaft, während der Herr doch tatsächlich zur gleichen Zeit im eigenen Haus war? 🤔
Paralleluniversum? 🤔
Man weiß es nicht. 🤔

Größter beruflicher Erfolg

Es gab einige Menschen (und Tiere), denen ich helfen konnte, und die einen besonderen Eindruck bei mir hinterließen.

  • Da war der Familienvater, der dieses Jahr endlich mal zusammen mit seiner Familie Erdbeeren pflücken gehen konnte und tatsächlich unbeschwert Erdbeeren essen konnte!
  • Kurios und mich glücklich machend war auch der Kater (der von mir einige Tage zuvor „geortete“ Nicht-Ausreißer), von dem die Tierärzte nicht wussten, ob er die Nacht überleben wird, und deren Besitzer zwei Stunden später die Rückmeldung: „Er ist stabil!“ erhielten. Ehrlich gesagt: Damit hätte ich vorher nicht gerechnet, denn meine Tests sagten mir, dass es ihm schon ganz schön schlecht ging. (Das war wieder eine Erinnerung daran, dass meine Tests keine 100%ige Trefferquote bieten – also bitte immer beim Arzt gegenprüfen lassen. – Oder ich bin besser als ich selber von mir gedacht habe? 🤔)
  • Ein Highlight war auch die Schülerin, die sich in den Herbstferien für eine Woche von mir in meiner Praxis mit hoher Frequenz behandeln ließ. Die restliche Zeit nutzte die Familie für einen Urlaub im Weserbergland, denn ich wohne da, wo andere Urlaub machen. Das Tüpfelchen auf dem i war dann die Rückmeldung einige Wochen später, dass es ihr jetzt sehr viel besser geht! 😀

Ganz besondere Gänsehaut hatte ich aber dieses Jahr bei der Behandlung einer Schülerin mit Heuschnupfen. Zumindest anfangs. Später schloss sich dann die Behandlung ihrer Nahrungsmittelallergie an. Dieses Mädchen behandelte ich übrigens „nur“ über Zoom und ergänzend mit „Fernwartungen“.
Unfassbar, wie sehr Allergiker-Kinder eingeschränkt werden, ohne dass wir erwachsenen Nichtallergiker uns großartige Gedanken darüber machen, was diese Allergien wirklich für Kinder bedeuten.

Das sind die Momente, an denen ich weiß, dass es richtig war, mich mit meiner besonderen Art der Behandlung selbstständig gemacht zu haben, statt mein Geld sehr viel leichter als kaufmännische Angestellte zu verdienen. 😀

Meine 3 liebsten Blogartikel

Sperma: Allergie des Monats

Der Beitrag Sperma: Allergie des Monats läutete meine neue Rubrik, die Allergie des Monats ein. Dazu habe ich mir die so ziemlich verrückteste Allergie, die man/frau haben kann, ausgesucht. Ehrlich gesagt: Bis vor 3 Monaten wusste ich selber nicht, dass es so etwas gibt.
Dass nicht nur ich das spannend finde, zeigte die Statistik meinen Newsletters.
Dass es trotzdem ein Tabu-Thema ist, zeigte die Statistik von Instagram.
Das bestätigt die allgemeine Vermutung, dass die Dunkelziffer der von einer Sperma-Allergie Betroffenen extrem hoch ist.
So lustig sich die Allergie liest, sind die Betroffenen tatsächlich doppelt, nein: dreifach, gestraft!

Warum ich Allergiebehandlungen liebe

Über mein heimliches Hobby, die Allergiebehandlung, schrieb ich im Rahmen der Challenge Boomboomblog von Judith „Sympatexter“ Peters innerhalb einer Woche einen Beitrag. Das heißt: Ich schrieb die ganze Zeit an einem anderen Beitrag, und erst 12 Stunden vor Freischaltung des Beitrags wechselte ich auf das Allergie-Thema!
Dass daraus meine neue Positionierung werden würde, war dabei nicht der Plan. Aber ich bin froh, dass es so gekommen ist. Denn ohne auch nur eine ach so wichtige Landingpage für ein genau definiertes Angebot zu haben, meldeten sich auf diesen von mir so locker heruntergeschriebenen Beitrag ohne tieferen Sinn mehr Menschen als auf alle anderen strategisch optimierten und mit viel Schweiß entwickelten Kopfschmerzbehandlungsangebote.
Mein Learning: Wir können unsere Seite für Google optimieren, strategisch schreiben, gestalten oder denken, wie wir wollen.
Aber das ist alles piepegal: Letztendlich kommt es aber nur darauf an, dass wir echt und (Achtung Modewort folgt!) authentisch sind.
Ich nehme daraus mit, dass es vor allem mir gut gehen muss. Und zum „gut gehen“ gehört es dann, wirklich gaaaanz tief und ehrlich in sich hineinzuhorchen. Und dann bitte auf diesem Weg ganz entspannt bleiben. DAS ist mal wirklich schwer. Aber es wird, es wird. 😀

Hinter den Kulissen. Oder: Filmaufnahmen sind nicht mein Ding!

Um „sichtbarer“ zu werden (ein richtiges Hasswort für alle, die einfach nur ihren Job gut und gerne machen wollen und auf Rampenlicht gut verzichten können) wird immer wieder von selbsternannten Experten geraten, ein Video von uns selbst zu drehen.
„Okay“, dachte ich, „ich will online arbeiten und damit Erfolg haben, dann muss ich auch mit den Onlineregeln leben.“
Also drehte ich ein Video. Das dabei seinen Lauf nehmende Drama schrieb ich anschließend in dem Beitrag „Filmaufnahmen sind nicht mein Ding!“ nieder. Auf diesen aus reinem Frust entstandenen Beitrag gab es übrigens mit Abstand die meisten Rückmeldungen und Reaktionen. 🙂 Danke für euer Mitgefühl. 🙏‍
Es tut gut zu wissen, dass ich nicht allein bin!

Mein emotionalster Moment

Wenn ich an 2021 zurückdenke, komme ich aus dem begeistert-emotionalen Heulen nicht mehr raus: Das Jahr war reich an Gründe für Gefühlsausbrüche – und ich nahm sie alle mit Pipi in den Augen mit!
Dafür sorgte zu einem großen Teil der hoffnungsvolle Nachwuchs, dessen größter Fan ich bin.

Aber auch Männe gab alles: Er wurde im Mai in Hannover als Höhepunkt einer langen Fortbildungsreise zum Sachverständigen für das Tischlerhandwerk vereidigt.
Der Raum war sachlich und kühl, die Zeremonie mit den 3 maskentragenden Neusachverständigen schlicht. Und hinterher war alles „eigentlich“ wie vorher.
Aber die Vereidigung war auch der Abschluss eines langen Prozesses – von der bewussten Entscheidung für diesen Weg, über die Teilnahme an den Lehrgängen bis hin zu den Prüfungen.
Die Vereidigung fühlte sich dann tatsächlich an wie der Sonnenaufgang nach langer Dunkelheit (der Polarkreis lässt grüßen). Und Sonnenaufgänge sind etwas sehr sehr Feines … 😀


Was war sonst noch los?

Außer viel Arbeit, einigen Fortbildungen, Superlativen bot 2021 kleine und große Erkenntnisse, Kuriositäten und Erlebnisse. Hier meine Favoriten:

Mein Bild für 2021, entstanden in meinem Mutter-Tochter-Urlaub in Otterndorf Ende Oktober 2021. Sagen wir es so: Ich wurde öfter neidisch-bewundernd angesprochen und angelächelt, weil ich bei unkomfortablen Temperaturen meine Füße in die Nordsee hielt – dabei habe ich mich sooo wohl und frei gefühlt!

Ich weiß nicht, ob ich das in 2020 schon gemacht hätte, „weil man das ja eigentlich nicht macht“. Aber in 2021 war mir das sowas von egal! Wegen so einer Lappalie lasse ich mir nicht mehr den Spaß verderben!

Regelmäßiger Hausgast: Der Sohn zieht aus, dafür bekommen wir regelmäßig Besuch vom Nachbarhuhn. Was nicht ganz ungefährlich ist, weil es auf dem Weg zu uns über eine viel befahrene Bundesstraße muss.

Erste Impfung: done!
Eine Enttäuschung: keine Nebenwirkungen außer 3 Stunden nachmittäglicher Schlaf und einem leicht schmerzendem Arm.
Mein kleines Glück an dem Tag: super Orga im Impfzentrum, tolles Impfteam und eine schon fast feierlich-freudige Atmosphäre. (Und natürlich bin ich derzeit doppelt geimpft – mit dem Boostern warte ich lieber noch etwas, so wie empfohlen.)

Definitiv mit einem Mal im Jahr zu wenig, aber besser als vorher:
Freibad und einfach nur Bahnen schwimmen. Verdammt, bin ich schlecht in Form! Aber glücklich!

Jede Menge Netzwerk-Calls. Hier mit Elly Fiege alias Mrs. Fairnance

Schnee, wunderbarer Schnee: Zum Gassi gehen Anfang des Jahres mussten wir strategisch (vor-)gehen. Denn auf der Straße konnte es nur einen geben: ein Auto – oder das Team „Hund und ich“.


Ausblick 2022

Meine 2 wichtigsten Termine für 2022

  • Am 22.2.22. feiern Männe und ich unseren 22. Hochzeitstag. Soll heißen: wir haben unseren 22. Hochzeitstag. OB und WAS wir machen, steht aber noch in den Sternen. Und das ist das erste Mal, dass ich über C. richtig sauer bin, denn diese Schnapszahl hätte ich wirklich sehr gerne gefeiert – noch viel lieber als irgendwann den 25.!
    (Fun Fact: Als wir heirateten, kam übrigens die Frage, ob ich schwanger sei, denn wer heiratet sonst im Februar? 😂 – Nein, es passte damals beruflich einfach am besten.)
  • Im November werde ich 50. Und zum 45. Geburtstag schenkte ich mir damals die Praxis. Ergo ist mein kommender Geburtstag ein doppelter Grund zum Feiern. Ich bin schon sehr gespannt, ob und wie ich das feiern werde/darf.

Meine Ziele für 2022

  • Fokus halten (worauf, kläre ich dann in den kommenden Wochen und trage nach)
  • mehr von meinem Wort für 2022
  • endlich wieder regelmäßig Sport genießen

Mein Wort für 2022

Lebensfreude!

Muss ich das echt noch erklären?

Mein Motto für 2022

Mit meinem Motto für 2022 kann ich ganz hervorragend falsch verstanden werden. Ich sag’s trotzdem:

Raus mit mir!

Damit meine ich nicht zwangsweise Frischluft tanken.
Vielmehr ist mein Ziel

  • So echt wie irgend möglich sein (um das Modewort „Authentizität“ zu umgehen).
  • Stellung zu beziehen und zu kommunizieren (zumindest dann, wenn ich eine klare Meinung habe).
  • Dinge machen, die ich früher geliebt habe, die aber in den letzten Jahren viel zu kurz gekommen sind: Sport, Lesen, spontan wegfahren.

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Autor

Hallo, ich bin Bettina. Ich helfe Menschen dabei, ihre Allergien loszuwerden, egal ob Heuschnupfen, Hausstaubmilben oder Nahrungsmittel. Damit sie das unternehmen (und essen) können, wann und was sie wollen. Mit meiner Familie samt unserer Hündin Ember lebe ich in einem Dorf im Weserbergland, einem Pollen-Eldorado vom Feinsten. Und damit war dann mein Praxisschwerpunkt "Allergiebehandlung" unausweichlich vorprogrammiert.

5 Kommentare Neuen Kommentar hinzufügen

  1. Liebe Bettina, ich habe deinen tollen Jahresbericht bis zum Schluss gelesen und finde ihn richtig gut geschrieben! Wir haben tatsächlich einige Parallelen in diesem Jahr: Zum einen das gemeinsame Jahr in der she-preneur Academy. Auch ich bin sehr unvorbereitet in die Betakurs-Challenge gepurzelt, noch ehe ich mir klar war über Zielgruppe und mein Thema. Aber Machen ist krasser als Wollen und es hat so unglaublich viel bewirkt. Auch für mich war Susanne Lohs‘ Über-mich-Seiten-Workshop und ihre Beratung Gold wert und wir hatten in diesem Jahr auch zwei Interviews. Sie ist wirklich toll und ich schätze sie sehr. Wir beide haben tolle Fotos von Philine, mit denen wir uns gerne zeigen. Und auch ich bin ein großer Fan von Judith Sympatexter Peters und finde sie sehr inspirierend. Durch sie habe ich gemerkt, dass sich lernen auch leicht anfühlen und Spaß machen kann. Diese Challenge ist wie ein Sog und macht süchtig. Ich werde ihr auf jeden Fall weiter folgen. So werden wir regelmäßig voneinander lesen, liebe Bettina. Ich freue mich drauf! Alles Gute für dich & viel Erfolg im neuen Jahr!
    Herzliche Grüße
    Kerstin

    1. Liebe Kerstin,

      ich freue mich gerade total, dass eine waschechte Lektorin meinen Text für gut befunden und sogar bis zum Ende durchgelesen hat! 😀

      Dieser Jahresrückblick ist jetzt die 4. Challenge von Judith, an der ich teilnehme, und alle haben irgendwas an sich, das für Bewegung sorgt. In mir selbst und im Außen.
      Judith hat einfach ein Händchen für gute Themen, die Menschen berühren – und die mir richtig Spaß machen, sie zu schreiben.

      Ich wünsche dir das Allerbeste, du hast es dir sowas von verdient: Du bist integer und kannst auch gönnen, das zeigen deine Zeilen über Susanne. Ich finde das bewundernswert, wie ihr beide zusammenarbeiten könnt! Dazu gehört viel innere Größe!!!

      Und gespannt, wie sich unsere Themen weiterentwickeln werden, bin ich auch. 🙂
      Looking forward to see you again – bei Judith, und auch woanders. 😊

      Lieben Gruß
      Bettina

    2. Susanne Lohs sagt:

      Liebe Kerstin, du bist der Knaller – danke für deine Worte, ich schätze dich auch sehr! Hat Spaß gemacht und war mir eine Ehre, mit dir arbeiten und dich interviewen zu dürfen! ☺️
      Viele liebe Grüße aus Wien
      Susanne

  2. Susanne Lohs sagt:

    Liebe Bettina,

    ich bin sprachlos ob des vielen Lobes – tausend Dank für deine wertschätzenden Worte, das fühlt sich saugeil an! 🥰 Es hat mir riesengroßen Spaß gemacht, mit dir zu arbeiten, denn du bist eine granatenmäßige Umsetzerin und wenn ich manchmal dachte, ich mute dir gerade zu viele Aufgaben auf einmal zu, warst du schon wieder zwei Schritte voraus. Eine Einser-Schülerin sozusagen. 😜

    Ganz besonders freut mich, dass ich’s geschafft habe, deinen anfänglichen Widerwillen (kann man so sagen, oder?) gegen die Themen Marketing und Suchmaschinenoptimierung ins Gegenteil zu kehren. YES! 💪🏻

    Für 2022 wünsche ich dir jede Menge Lebensfreude und tolle Momente und, ganz wichtig: Bleib so, wie du bist, du bist nämlich ziemlich großartig! 😘

    Alles Liebe
    Susanne

    1. Liebe Susanne,

      ich freu mich, wenn dir der dich betreffende Passus gefällt, aber:
      Es war kein Lob, nur ein Tatsachenbericht. 😊
      Und der Witz an dem Marketing-Thema ist:
      Ich empfinde es gar nicht mehr als solches, weil ich einfach Spaß am Schreiben, Rumblödeln und flapsigen Klugscheißern habe. 😁
      Das war auch so eine geniale Sache, dass du mir gezeigt hast, dass ich „ich“ bleiben darf/soll.
      Du hast ja einige Beiträge auf deiner Website dazu, aber als wir das Thema im Rahmen des Mentorings besprachen, wurde es nochmal eindrücklicher und für mich leichter umsetzbar.😀

      Ich wünsch dir frohe Weihnachten und im kommenden Jahr ganz viele neue Mentorings.
      Schon alleine, weil ich mich ganz egoistisch auf neue individuelle Typen in der Onlinewelt mit „authentischem Marketing“ freue.

      Lieben Gruß
      Bettina

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